Donnerstag, 31. Dezember 2015

Zweitausendsechzehn

Ein Lieblingsbild 2015
Nur noch wenige Stunden hat das alte Jahr. 2015 ist bald für immer Geschichte. Das ist jedes Jahr ein komisches Gefühl, finde ich. Denke ich an 2014 fühlt es sich an, als wäre es eine Ewigkeit her... 
Jedes Jahr kurz vor Silvester habe ich Angst vor dem Jahreswechsel. Angst, zu vergessen was war. Nicht so sehr Angst vor dem, was kommt, eher vor verblassenden Erinnerungen. Vielleicht bin ich deshalb so ein Fan von Instagram und Co: Es hilft mir, mich zu erinnern. Durch die alten Bilder zu scrollen ist herrlich für mich.

Nächstes Jahr wird toll, da bin ich mir sicher. Dieses Jahr war auch schon super! Es hat sich so viel in mir verändert, dass ich das Bedürfnis hatte, einen neuen Instagram Account zu benutzen, weil ich mich mit dem alten nicht mehr richtig identifizieren konnte, wie ich euch gestern schon erzählt habe.

2016 wird es hier ein paar Neuerungen geben:

  • Wir starten mit einer kleinen Blogpause im Januar, da ich meine Bachelorarbeit beende.
  • Regelmäßige Posts wird es immer am 10. jeden Monats geben. Seid gespannt zu welchem Thema :)
  • Kein Listensonntag mehr :( #allesoOooooooh Dafür einen Reisesonntag! Ich habe richtig Lust darauf, euch Bilder von meinen vergangenen Reisen zu zeigen :) Wollt ihr das sehen?
  • Das soll hier kein Blog sein, mit dem man sich die Zeit vertreibt. Ich will nicht über Belangloses schreiben. Es geht um Jesus und das Abenteuer Leben mit ihm!
  • Kleine Häkelanleitungen wird es weiterhin geben.

Und bestimmt noch mehr :) Ich freue mich sehr, auf das Jahr, das kommt!
Auf was freut ihr euch am meisten? Und was wünscht ihr euch von meinem Blog?

Love,
Anni

Mittwoch, 30. Dezember 2015

2 0 1 5 & Winds of Change

Schon lange möchte ich euch von meinem kleinen Wendepunkt berichten, den ich im September erlebt habe. Wir haben meine Schwester auf Fehmarn besucht, das ist die drittgrößte deutsche Insel in der Ostsee.



An der Ostsee ist es ziemlich windig, was Kitesurfern und Windsurfern gute Möglichkeiten zur sportlichen Aktivität bereitet. Mein Mann hat das natürlich sofort genutzt. Ich hab den Wind eher vom Strand aus genossen ;)



Es ist einfach wunderschön auf Fehmarn und ich beneide meine Schwester um die Möglichkeit, 366 dieser wunderschönen Sonnenuntergänge zu erleben. :)

Jedenfalls haben Tobias und ich dort eine Woche Urlaub verbracht. Immerhin fünf wunderschöne Sonnenuntergänge.
Eine Woche Zeit, sich vom Wind durchpusten zu lassen. Ich mag das total. Meer findet ja wohl fast jeder toll, ich liebe das Meer auch. Aber diese Kombination aus Strand, Meer und Wind...hach, da komme ich ins Schwärmen. Ich bin eine totale Nord/Ostseeliebhaberin. Es fühlt sich immer an, als ob der Wind meine Gedanken an den richtigen Ort pustet... Ich könnte stundenlang so dasitzen.



Ich habe jedenfalls viel nachgedacht, über das Leben im Allgemeinen und mein Leben im Besonderen, über meine Ehe, über mein Studium. Und ich bin zu der fabelhaften Erkenntnis gekommen, wie gut es mir doch geht, wie gesegnet ich bin. Das wünsche ich jedem, dass er diese Erfahrung machen darf. Uns geht es SO gut. Wir leben in solch einem privilegierten Land. Wir haben wirklich alles was wir brauchen, und das im Überfluss. Das wichtigste habe ich auch: gesunde und gute Beziehungen zu Menschen, die ich liebe und die mich lieben, und eine Beziehung mit meinem Schöpfer, mit Gott. 

Das Jahr 2015 ist ein super Jahr für uns gewesen. In unserem Ort und in unserer Kirche fühlen wir uns sehr wohl, Tobias hat sein Studium abgeschlossen und eine gute Arbeitsstelle, ich bin in den letzten Zügen des Studiums und hatte dieses Jahr ein wirklich tolles Praktikum. Wir haben so viele Freundschaften geschlossen und vertieft in diesem Jahr. Und wir haben uns entwickelt. Wir sind ein Stückchen erwachsener geworden, Tobias und ich, gemeinsam, Hand in Hand. Jung zu heiraten ist wundervoll und eröffnet uns die wunderschöne Gelegenheit, gemeinsam zu reifen, uns zu schleifen, zu wachsen und uns gemeinsam in eine Richtung zu entwickeln. 

Das ist dieses Jahr so sehr geschehen, dass ich mich ganz unruhig und voller Tatendrang gefühlt habe, etwas zu tun und meinen Segen zu teilen! Teilweise passiert das nächstes Jahr, wenn wir nach Uganda fliegen und am Muskathlon teilnehmen. Ich habe aber auch eine direkte Veränderung gebraucht. Haare abschneiden kam nicht in Frage! ;) Es hat sich auch existenzieller angefühlt, ich wollte etwas altes auf der Insel zurücklassen. Und so habe ich mich dort entschieden, einen neuen Instagram Account zu beginnen. Aus @annicrochets wurde @hierwaechstliebe. Wie es manchmal so ist, trauere ich meinem "alten Ich" manchmal etwas hinterher. Aber das bin nicht mehr ich. Mein alter Account war so unstrukturiert, durcheinander und vielleicht ein bisschen lieblos. Ich häkele zwar noch viel und gern, aber es ist nicht, was mich ausmacht. Daher musste sich mein Name ändern. Ich will nicht, dass die Leute mich über das Häkeln definieren, sondern über die Liebe, die Gott in mir wachsen lässt.
Ich hoffe, ich kann das ein bisschen nach außen transportieren. Und Gott Raum in mir geben. 

Im Februar bin ich wieder auf der Insel. Und ich bin gespannt, welchen Wind der Heilige Geist dann in mir wehen lässt.

Love, Anni



Dienstag, 15. Dezember 2015

Der Muskathlon ist ein Wettkampf

Hallo! :)

Heute mal wieder ein paar Worte zum Muskathlon, auch wenn das Training momentan wegen meiner Bachelorarbeit zu kurz kommt...

Der Muskathlon ist ein sportliches Ereignis in Uganda, bei dem mein Mann und ich im Mai 2016 63 Kilometer wandern werden. Als Startgeld sollte man 10'000 Euro mitbringen, die gespendet werden.
Viele hundert Menschen sammeln Geld, die Spendenbarometer kann man auf der Homepage verfolgen. Immer wieder schaue ich nach, wie viel Geld ich schon habe, ob ich mehr oder weniger habe als andere Personen, wer am meisten hat... Natürlich muss man auch fit und durchtrainiert sein. Als Letzte ins Ziel zu kommen...wie peinlich wäre das denn?

Und plötzlich merke ich, dass es gar nicht darum geht. Es ist nicht wichtig, ob ich das meiste Geld gesammelt habe (habe ich nicht) oder die beste Figur beim Laufen mache (werde ich nicht). Der Muskathlon ist ein Wettkampf, definitiv! Aber wir Teilnehmer kämpfen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Wir kämpfen gegen Ungerechtigkeit und Armut, gegen Hunger, gegen Leid, gegen Einsamkeit, gegen Hoffnungslosigkeit. Und wir werden nicht verlieren, aber nur aus einem Grund:
Jesus hat schon gewonnen! 


Es geht beim Muskathlon zum Glück nicht um meine sportliche Leistung. Der Marathon, das Wandern, das Fahrradfahren...das ist nur Mittel zum Zweck. 
Wir kämpfen miteinander. Für Gerechtigkeit, für Hoffnung, für Liebe, für Jesus.
Für den König. Auch wenn ich als Letzte ins Ziel komme.

Love,
Anni

Montag, 7. Dezember 2015

Es geht mit großen Schritten voran!

Ihr Lieben, 
heute gibt es zusätzlich zum Adventskalender noch ein Muskathlon-Update für euch!

Denn es tut sich so einiges in Sachen Muskathlon. Ein großer Grund zur Freude:

Wir haben unsere Flüge gebucht!

Und zahlen für uns beide knapp über 1000 Euro. Weniger als erwartet :)

Außerdem haben wir eine Sockenverkaufaktion mit Neue Masche gemacht. Das kann ich jedem, der Spenden in irgendeiner Form sammelt, sei es für den Kindergarten, die Abi-Reise oder für ein Spendenprojekt, nur empfehlen. Es ist so einfach, man muss die Leute nicht zum Spenden überreden, sondern sie bekommen für ihre Spende qualitativ hochwertige Socken, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurden und die preislich vollkommen okay sind! Schaut euch auf der Seite von Neue Masche einfach mal um.
Mit dieser Aktion konnten wir

530 € Spenden sammeln.

Da ist noch viel Luft nach oben, aber für die Zeit, die ich investieren konnte und die Anzahl an Leuten, die aktiv mitgesammelt haben (aktiv mit mir insgesamt vier Leute) ist das Hammer! Ich hatte mit 200€ gerechnet, von dem her übertreffen über 500€ vollkommen meine Erwartungen und ich bin happy :)

Durch das Abschließen von Patenschaften haben mittlerweile sechs Kinder Hoffnung auf eine bessere Zukunft bekommen! 

Auch unsere Trainings werden nun regelmäßiger, wir joggen, um Ausdauer zu trainieren und machen Krafttrainings zusätzlich zu den Wander-Trainings, die momentan nur selten stattfinden können.

Ich sage ja, es geht mit großen Schritten voran :)
Wer den genauen Spendenstand einsehen möchte und unsere Motivation lesen möchte, findet dies hier:
Annika & Tobias
Leider ist der Spendenstand nicht immer auf dem aktuellsten Stand. Wir müssten zusammen nun so 7000€ haben! Wahnsinn! Aber es fehlen noch mindestens 13000€, um noch mehr Kinder aus Armut zu befreien!! Wie sagt Steve Volke, der Leiter von Compassion Deutschland immer? 

"Es ist immer ein Kind zu wenig!"

Das motiviert mich, weiterzumachen. Und ich freue mich auf die 600 Kinder, mit denen wir in Uganda einmalige Begegnungen haben werden!

Wir sind so dankbar für jede Unterstützung die wir bekommen! Finanziell, durch das Abschließen von Patenschaften, im Gebet und im Training werden wir so unterstützt. Danke euch allen!

Love,
Anni


Montag, 16. November 2015

Love is a verb

Love is a verb!
Ich bin sehr erschrocken, schlafe schlecht und beim Aufwachen mache ich sofort das Radio an und checke den Nachrichtenticker auf dem Handy.
Ich bin sehr betroffen und mein Mann und ich sprechen lange miteinander und mit Gott darüber, was passiert ist. Ein großes "Warum?" bleibt in der Luft zwischen uns hängen.
Man muss es gar nicht direkt sagen, jeder weiß um was es geht, denn die Anschläge in Paris am 13.11. sind in aller Munde.
Paris ist nah, man liest "Dieser  Anschlag gilt uns allen." Google, YouTube, Facebook, Amazon und viele, viele Menschen weltweit bekunden ihre Solidarität. In vielen Unterhaltungen und in den Nachrichten spürt man die Angst. 

Wie auch schon bei den Anschlägen auf Charlie Hebdo bin ich bei Instagram auf die Anschläge aufmerksam geworden.
Als in Facebook dann mehr und mehr Profilbilder blau, weiß und rot gefärbt werden denke ich, wie auch schon bei #jesuischarlie: Ich finde es wichtig und bin total berührt von dieser Anteilnahme. Ich trauere mit, ich bete mit. 

Aber ich bin genauso schockiert darüber, dass täglich 18000 Kinder sterben! Ohne dass ein Wort darüber verloren wird! Alle 5 Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt ein Kind. Eins, zwei, drei, vier, jetzt! Eins, zwei, drei, vier, jetzt! Eins, zwei, drei, vier, jetzt! Schon 3 Kinder sind eben gestorben! Und nun schon wieder eins! 
Es gibt so viel Leid und so viel Schlechtes und zwar täglich! Ich kann nicht unterscheiden zwischen schlimmem Leid und Leid, das mich nicht berührt, weil es weit weg und jeden Tag passiert. 
Das Profilbild zu färben ist ein guter und wichtiger Anfang. Einige wehren sich und sagen, das würde nichts nutzen. Das glaube ich nicht. Solidarität zu zeigen ist ein Anfang, sich für die Schwachen einzusetzen, Liebe zu zeigen. Aber das will ich nicht nur virtuell, sondern auch im echten Leben!

Kennst du den Spruch "love is a verb"

Die Liebe der Menschen scheint allerdings faul zu sein. Die Welt ist grausam und man kann wirklich Angst bekommen. Leid und Terror scheinen zu überwältigend. Aber es gibt Hoffnung, denn Jesus will uns Frieden geben. In Johannes 16,33 (Gute Nachricht) steht das so schön, dass wir uns in seinem Frieden geborgen fühlen dürfen. Denn Jesus hat die Welt besiegt! Gott hat gehandelt, er hat sich selbst gegeben, Gottes Liebe ist wirklich ein Verb!
Samuel Harfst verpackt das so: Fürchte dich nicht vor der Welt, denn ich hab sie überwunden.

Sing mit, hab keine Angst und lass deine Liebe sprechen, lass deine Liebe wachsen, zeig deine Anteilnahme und färbe dein Profilbild in den Farben Frankreichs, wenn du willst.
Von ganzem Herzen mein tiefstes Beileid für jeden, der einen geliebten Menschen verloren hat. Ob in Paris oder auf einem anderen Ort auf der Erde.

Love,
Anni

Sonntag, 15. November 2015

Listensonntag: Lieder für's Auto

Ich mag Musik. Nicht auf diese Art, dass ich besonders gut Musik machen kann, ständig Musik läuft und ich alle Titel kenne. Aber manchmal brauche ich einfach Musik und ich singe total gern mit, zum Beispiel beim Autofahren. Da wir nun ein Auto haben, habe ich eine CD fürs Auto zusammengestellt. Das wird vor allem meine Mama freuen, da sie dann auch mal wieder eine neue Auto-CD bekommt :) 

Hier meine Toptitel fürs Auto:


  • Ever Be, Bethel Music
  • Good, Good Father, 10000 Fathers feat. Georgie Wilkins
  • Starts With Me, Tim Timmons
  • Beautiful Things, Gungor
  • 10000 Reasons, Matt Redman
  • Build Your Kingdom Here, Rend Collective
  • God's Not Dead, Newsboys
  • Umbrella (Christ Mix), Coffey Anderson
  • It's Your Love, Planetshakers
  • No Longer Slaves, Bethel Music
  • Weil du mich liebst, Paula Friesen



Meine Kriterien: christliche Lieder, nicht zu langsam, gefällt mir, ich kann mitsingen :) Warum nur christliche Lieder? Ich höre ehrlich auch gerne mal Radio, und auch da singe ich mit. Aber viele Lieder, die im Radio laufen, will ich aufgrund des Inhalts wirklich lieber nicht verinnerlichen. Und was ich viel höre und sogar auswendig kann, das sinkt in mein Herz (darum heißt es ja auch "learn by heart"). Und ich will nicht alles in mein Herz reinlassen. Wie könnte ich die Zeit im Auto also besser füllen als mit Lobpreis? :)

Was hört ihr beim Autofahren und auch sonst? 


Love,
Anni

Freitag, 13. November 2015

Geschenke zur Segnung

Letzten Sonntag wurde mein Patenkind  in der Kirche gesegnet. Ich finde es wunderschön, ein Kind unter den Segen Gottes zu stellen. Wenn man sich vorstellt, dass das ganze Leben noch vor diesem jungen Menschen liegt und was alles passieren kann, dann kann man eigentlich nur staunen. Wer weiß schon, was Elias einmal erreichen wird, was er erleben wird, was er bewegen wird... 

Für diesen besonderen Tag wollte ich meinem Patenkind auch etwas besonderes schenken. Es sollte etwas sein, was nicht nur kurze Zeit bespielt wird und dann in Vergessenheit gerät. 
Ich habe mal ein paar von den Ideen, die ich hatte, zusammengestellt:


1. personalisierte Messlatte von Dawanda (HoferHolzDesign)
2. personalisiertes Kissen mit Bibelvers von Dawanda (Made by Steen)
3. Kinderbesteck von Dawanda (Die WunderKammer)
4. eine Kinderbibel, z.B. die Gott-hat-dich-lieb-Bibel
5. Erinnerungskiste von Dawanda (Greta & Hugo)
6. ein Bäumchen (SchenkeinBäumchen.de)
7. ein personalisiertes Kinderbuch (z.B. JollyBooks)



Es wurde dann jedenfalls etwas ganz persönlich gestaltetes. Meine Freundin hat sich etwas gewünscht, bei dem jeder Gast seinen Fingerabdruck verewigen kann. Ich habe bei Pinterest ein bisschen nach Inspiration gesucht und der Wal hat mir am besten gefallen :) Hier könnt ihr auch meine gesammelten Ideen zum Thema "Patentante" anschauen :)

Die Kerze durfte ich auch gestalten. Erst wollte ich eine bestellen, habe mich aber doch zum Selbermachen entschieden und es war gar nicht so schwer :)





Dazu habe ich noch eine Erinnerungsbox und ein Gäste/Fotobuch für den Tag gemacht. Ich bin gespannt, mit welchen Schätzen und Erinnerungen die Box in wenigen Jahren gefüllt sein wird und hoffe natürlich, dass ich auch weiterhin ein Teil davon sein darf :)

Gott segne dich, mein kleiner Elias :)

Was sind für euch ganz besondere Geschenkideen?

Love, Anni


Montag, 9. November 2015

Häkelanleitung Objektiv-Frosch

Wir starten in die Woche mit einer Häkelidee :)

Um das Fotografieren bei Familien- oder Kinderfotos leichter zu machen, können "Objektiv-Tiere" hilfreich sein. Ich habe mich mal an einem Objektiv-Frosch versucht und wollte die Anleitung mit euch teilen. Man kann die Anleitung leicht abwandeln und andere Tiere häkeln, z.B. Marienkäfer, Biene, Katze, Eule...

Körper:
Wir starten mit einer Luftmaschenkette, die einmal um das Objektiv herumpasst. Die Länge muss der Umfang des Objektivs sein. Außerdem muss die Anzahl durch 6 teilbar sein (wenn man in FM häkelt wird normalerweise mit 6 Maschen begonnen). Ich arbeite mit der Samba-Baumwolle von Drogerie Müller, NS 3,5 und schlage bei einem Umfang von 7,5-8cm 54 Luftmaschen an.

Dann wird die LMK zu einem Kreis geschlossen und nun in Runden gehäkelt. Um zu wissen, welche Masche ich verdoppeln muss, rechne ich die Anzahl der Luftmaschen (z.B. 54) / 6 = 9. Also verdopple ich jede 9. Masche in der ersten Runde.
In jeder weiteren Runde die nächste, also z.B. hier die 10. verdoppeln. So viele Runden häkeln, bis man mit der Größe zufrieden ist. Ich häkle um die 10-12 Runden.








Ärmchen und Beinchen:

in grün:
14 LM anschlagen
3 fM zurückhäkeln und 4 LM anschlagen
3 fM zurückhäkeln und 4 LM anschlagen
3 fM zurückhäkeln
(so entstehen 3 Finger)
10 fM zurückhäkeln (das ist der Arm)

bzw.
15 LM anschlagen
4 fM zurückhäkeln und 5 LM anschlagen
4 fM zurückhäkeln und 5 LM anschlagen
4 fM zurückhäkeln
(so entstehen 3 Zehen)
11 fM zurückhäkeln (das ist das Bein)

je 2 Stück häkeln


Augen:
in schwarz:
6 fM in einen Magic Circle
jede M verdoppeln (=12 M)
Farbwechsel zu weiß:
jede 2. M verdoppeln (=18M)
Farbwechsel zu grün:
jede 3. M verdoppeln (=24M)

2 Stück häkeln

An jede Ecke wird nun ein Körperteil angenäht.

Viel Spaß beim Häkeln!

Love, Anni









Donnerstag, 5. November 2015

Was du einem meiner Geringsten getan hast I Tiemen Westerduin bei Compassion

Tiemen Westerduin auf der Bühne
Heute gibt es einen weiteren Einblick in mein Tagebuch, denn letzten Samstag habe ich geübt, Notizen in Form eines "Info-Doodles" festzuhalten. Und für das erste Mal hat es auch erstaunlich gut geklappt, in der Schule war ich nämlich überhaupt kein Mindmap-Fan. Daher war ich umso erstaunter und begeisterter, als ich auch die letzte Lücke am Ende des Vortrags füllen konnte und der Platz auch noch perfekt für die letzte kleine Zeichnung war. Das lag vielleicht eher daran, dass der Vortrag sehr gut strukturiert war und nicht daran, dass meine Mindmap so gut war ;) 
Den Vortrag des Niederländers Tiemen Westerduin haben wir beim Compassion Advokaten (=Ehrenamtliche) Tag in Marburg gehört. 

Zuerst erzählte Tiemen davon, wie er selbst oft das Gefühl hat, vom Leben "eingesaugt" zu werden und den Fokus zu verlieren. Dieses Gefühl kenne ich gut, dabei möchte ich für Gerechtigkeit kämpfen und einen Jesus Lifestyle leben! Seine Idee: Erinnerungen schaffen, ich habe jetzt beispielsweise ein Bild von unserem Compassion-Patenkind als Handyhintergrund. 
Tiemen ermutigte uns, mit Freunden und Bekannten über Compassion und über die Armut und Ungerechtigkeit in der Welt offen zu sprechen. Oft haben wir das Gefühl, uns aufzudrängen oder zu nerven. Dabei ist es eine großartige und wichtige Sache, für die wir einstehen dürfen. In Sprüche 31, 8 steht:
Du aber tritt für die Leute ein, die sich nicht selbst verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen!

Die Hilflosen, die Kinder, die Flüchtlinge und Menschen, die sich nicht selbst versorgen können, die Schwachen...alle diese Menschen liegen Gott ganz besonders am Herzen. Und er vertraut uns seine geliebten "Kleinen" an. Das ist eine Ehre, keine Last! Und diese Ehre darf ich auch anderen anbieten. Wenn ich für eine Patenschaft werbe ist es keine nervige Anfrage, sondern ich biete meinem Gegenüber die Möglichkeit, ein Stück mehr für Gott zu leben und ein Stück mehr des Himmels auf die Erde zu holen.

meine Notizen
Weiter sprach Tiemen über den Wortursprung des Wortes "compassion" oder "Mitleid". Das griechische Wort splachnizomai ist das Wort, das am häufigsten gebraucht wird, um die Gefühle Jesu zu beschreiben. Wow! Das deutsche Wort sagt es ja schon, es geht hier um mit-leiden. Das Wort splachnizomai wurde aber auch benutzt, um den Zustand von Schlachtpferden zu beschreiben, die kurz davor sind in die Schlacht zu stürmen. Es geht bei diesem Verb darum, dass man so tief im Herzen bewegt wird, dass man gar nicht anders kann als etwas zu tun. Ist das nicht ein geniales Wort?

Ich wünsche dir von Herzen ganz viel splachnizomai in deinem Leben.
Love,
Anni

Sonntag, 1. November 2015

Listensonntag: fair

Es gibt so einige Dinge, von denen denkt man gar nicht, dass es sie gibt. Und es gibt so einige Dinge, mit denen hilft man unglaublich. Und schließlich sind wir ja Weltretter! Also, auf auf! :)

Dinge, die ich nur noch fair kaufen möchte:


  • Kaffee (tun wir daheim schon, aber auch auswärts ist das mein Ziel)
  • Schokolade (da gibt es genug Auswahl, man muss es nur tun, ganz einfach)
  • Kakao
  • Chucks! 
  • Kleidung 
  • Bananen 
  • es gibt sogar Fairtrade Grillkohle !
  • und Fairtrade Gold und Diamanten, z.B. für (Ehe)ring
Diesmal nur eine kleine Liste, aber erzählt mir doch von was für Fairtrade Produkten ihr noch wisst :)

Love,
Anni

Freitag, 30. Oktober 2015

Rückt näher :)

Der Herbst, die Jahreszeit, in der man wieder näher zusammenrückt. Ich habe eine sehr kluge Freundin, meine Herzensschwester und Schwester in Jesus. Mit ihr kann ich über alles sprechen. Und dabei kamen kluge Gedanken zustande, an denen ich euch teilhaben lassen möchte. :)
Ein Live Einblick in mein Tagebuch:






Rückt näher zu Gott, und näher zueinander!

Love, 
Anni

Sonntag, 25. Oktober 2015

Listensonntag: Die schönsten kostenlosen Dinge

SO viele Dinge, die zu den schönsten Dingen im Leben zählen, sind kostenlos. Wir müssen sie nur als wunderschön erkennen und nicht im Alltag untergehen lassen :) Hier mal ein paar...achte darauf! :)


# Gänseblümchen am Wegrand
# den Wolken beim Ziehen zuschauen
# Mittagsschläfchen
# Sonnenstrahlen spüren
# Bergpanorama
# Fotos machen 
# Massagen
# Kinderlachen
# Kuscheln, Umarmungen
# Beeren direkt vom Strauch essen
# Fremde anlächeln
# sich richtig lang strecken
# Wiesenblumensträuße
# nach Hause kommen
# lachen bis der Bauch weh tut
# durch Raschellaub laufen
# Sterne und Sternschnuppen
# Fahrradtouren
# Zettel-Botschaften
# der Duft nach dem Regen
# im See baden
# interessante Unterhaltungen
# tanzen



Was ist die schönste kostenlose Sache, die du kennst?

Love,
Anni

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Würde Jesus... Fleisch essen?

Der Oktober ist mein erster veganer Monat, aber Vegetarierin bin ich schon seit über 7 Jahren. "Warum???" ist wohl die häufigste Frage, die ich in meinem Leben so gefragt werde *lach* Ich wollte euch das in einem Listensonntag erklären. Aber das ist doch zu ausführlich und zu tiefgründig für einen Listensonntag. Da muss ich ein bisschen ausholen. Einige der Informationen findet ihr auch in diesem Youtube-Film. Vielleicht schaut ihr lieber den Film als meinen langen, emotionalen Beitrag zum Tierleid zu lesen ;) Aber vielleicht findet ihr ja ein paar neue Antworten, die euch überraschen und zum Nachdenken bringen.


Dass die Fleischproduktion, denn anders kann man das, was auf der Welt passiert, nicht mehr nennen, Tierquälerei ist, ist den meisten irgendwie schon im Hinterkopf. Dass aber auch für andere tierische Produkte Tiere leiden und sterben wissen nicht alle. Es handelt sich um Lebewesen, die Menschen sehen jedoch nur Produkte.

Ø  Fleischproduktion ist Tierquälerei:
  •  Haltung auf engstem (aber legalem) Raum
  • durch Züchtung ist ein Huhn nach 29 Tagen schlachtbereit; das Skelett und der Kreislauf reifen nicht so schnell wie das Fleisch, daher ist das Huhn eigentlich nicht lebensfähig und sehr anfällig für Krankheiten
  • aufgrund der vielen Krankheiten werden bei über 96% Antibiotika gegeben (die isst du mit!)
  • Schlachtung und Ausnahme ohne ausreichende Betäubung
  • Kadaver und Kot in der Anlage führen zu unhygienischen Bedingungen
  • Kälber werden den Milchkühen weggenommen, männliche z.T. getötet und als Fleisch verkauft und weibliche kommen auch in die Milchindustrie
  • die lebendigen Tiere werden verletzt, dass sie einander auf dem engen Raum nicht verletzen, z.B. Schwanz abschneiden, Schnabel stutzen usw.
Das sind für mich persönlich schon ausreichend Gründe, um kein Fleisch zu essen und auch die vegane Ernährung auszuprobieren. Aber es sind eben "nur Tiere". Doch wer denkt, nur Tiere sind von unserem übermäßigen Fleischkonsum betroffen, der irrt sich:


Ø  Futtermittel für die Tiere werden v.a. in südamerikanischen Ländern massenweise hergestellt:
·      Bauern wird die Lebensgrundlage genommen, sie werden vertrieben, dass genug Platz für den Sojaanbau vorhanden ist
·      somit wird den Menschen auch die Nahrung genommen
·      Pestizide machen die Menschen sterbenskrank, Babys kommen mit Missbildungen auf die Welt (z.B. das Gehirn wächst nach außen), Kinder sterben!
Ø  Vermehrte Ausscheidungen der Tiere führen zu verunreinigtem Grundwasser und Boden, schwierig für Bauern und kein sauberes Trinkwasser vorhanden
Ø  Import des „Fleischabfalls“ aus Europa nach Afrika führt zur Zerstörung der afrikanischen Märkte und Hunger als Folge

Es steckt einfach mehr hinter der Fleischindustrie, als nur "Tiere zu töten". Wenn das nur alles wäre...Dazu kommt, dass Fleisch und Milch einfach nicht gesund sind. Das mag eine Überraschung für dich sein, denn die Werbung und die Industrie sind Meister der Täuschung und wollen ihre Produkte natürlich verkaufen. Krebs, Gicht, Rheuma, Übergewicht, das sind alles Krankheiten, die mit hohem Fleischkonsum in Verbindung gebracht werden können.

Nach der Schöpfung gibt Gott Adam und Eva den Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren (vgl. Genesis 2,15) und nicht die Erlaubnis, die Erde auszubeuten! In 1. Mose 9,3 gibt Gott Noah nach der Sintflut die Erlaubnis, Tiere zu essen, sowie das "grüne Kraut". Dies deutet für mich darauf hin, dass das davor nicht der Fall war und Gott die Tiere nicht als Nahrung für uns gemacht hat. Mit dieser Stelle kann ich nicht begründen, Vegetarierin zu sein, denn Gott gibt ja die Erlaubnis zum Essen von Fleisch. Aber mir geht es um Gottes Ursprungsgedanke. Diese Idee finde ich total spannend!

Ob Jesus Vegetarier wäre, wenn er heutzutage auf der Erde gelebt hätte, weiß ich nicht. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass es Jesus nicht egal ist, wie wir mit der Erde, den Tieren und den Pflanzen, umgehen. Gott hat sie uns anvertraut, nicht um sie auszubeuten, sondern um sie zu bewahren. Das heißt nicht, du musst auf Fleisch verzichten. Aber besinne dich neu: Die moralisch vertretbare Produktion von Fleisch kostet Geld. Massenproduktion ist zwar billig, dafür aber ungesund, zerstörerisch, gleichgültig und Quälerei. Wieso nicht den Bauern um die Ecke unterstützen und das Fleisch bei ihm, aus eigener Schlachtung, kaufen. Das gibt es fast nicht mehr, da die Bauern aufgrund der geringen Nachfrage so nicht überleben können. Back to the roots und zurück zum Sonntagsbraten statt täglich Fleisch, das wäre doch ein Anfang. Dann kann Qualität vor Quantität kommen und das ist immerhin ein Anfang.

Wie steht ihr zu dem Thema? Was sind eure Gedanken?

Love,
Anni


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Ministerne häkeln

Bei dem ganzen Ernährungsgerede hier auf dem Blog, braucht es mal wieder eine Abwechslung. Da die Weihnachtszeit naht habe ich euch eine Anleitung für gehäkelte Mini-Sternchen aufgeschrieben! Die sind in wenigen Minuten gehäkelt und das macht Freude!
  • Beginn mit einem Magic Circle und zwei Steige LM
  • 10 hStb und mit KM in das 1. hStb zum Kreis schließen
  • 4 Steige LM. Diese LM werden nun wie folgt behäkelt: fM, hStb, St. Daraus ergibt sich die erste Zacke des Sterns. Eine M des Kreises überspringen und in die 2. (Nadel im Bild zeigt darauf) mit einer KM befestigen
  • 4 Steige LM und vorigen Punkt wiederholen. Insgesamt 5 Mal = 5 Zacken
So leicht geht das. Nur noch die Fäden vernähen und schon fertig. Die kleinen süßen Sterne kann man prima als Streudeko verwenden, für ein kleines Mobile oder auf eine Mütze, Stirnband etc. aufnähen. Auch auf die Babyturnschuhe kann man sie prima aufnähen.
Viel Spaß beim Nachhäkeln :)



Love, 
Anni

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Ich lebe noch...

...fragt sich nur wie lange noch, denn bereits seit 5 Tagen habe ich nichts mehr gegessen. Wie schon im letzten Posting angekündigt, faste ich momentan 7 Tage in einem Heilfastenkurs und habe bereits über die Hälfte geschafft. Am Samstag gibt es wieder Essen, also werde ich - so Gott will - voraussichtlich auch noch ein bisschen länger leben dürfen ;)
Warum faste ich überhaupt?
Grundsätzlich ist das Heilfasten dazu gedacht, den Körper von Giftstoffen und Säuren, die im Körper abgelagert sind, zu reinigen. Das tut dem Körper gut und macht ihn fit und gesund. Für mich ist das Fasten aber auch eine geistliche Zeit, meine Mama und ich haben in dieser Fastenwoche bis jetzt jeden Tag mindestens ein Biblejournaling gemacht. Dazu wird es sicher auch noch Berichte geben, wenn ihr wollt :)

Ich faste bereits das vierte Mal, die ersten drei Male sind allerdings schon eine Weile her und nun ist es das erste Mal Fasten, seit ich einen eigenen Haushalt habe, selbstständig einkaufe und koche etc. Und damit trage ich plötzlich die Verantwortung, nicht nur für meine, sondern auch für die Ernährung meines Mannes. 
Die ganze Woche geistern mir schon Rezepte im Kopf herum und ich habe wirklich Lust darauf, das Essen zu feiern! Gott hätte unsere Energieaufnahme auch anders regeln können, aber wir dürfen essen - genießen - feiern. Jesus feiert das Essen mit seinen Jüngern und Freunden und Fremden! Daran will ich mir ein Beispiel nehmen. Mahlzeiten sollten etwas Genussvolles sein, etwas, bei dem man einander näher kommt, sich austauscht, Zeit zusammen verbringt. 
Und natürlich habe ich auch die Wahl zwischen "Gut & Böse" beim Essen ;)

In unserem Zuhause wird sich also ab nächster Woche so einiges ändern, das hoffe ich und ich hoffe auch, dass das nicht nur kurzfristige, euphorische Änderungen sind. Dabei helfen soll mir eine neue Anschaffung helfen, von der ich euch bald berichten werde :)
Bis dahin,
Love, Anni

Sonntag, 27. September 2015

Listensonntag: To Do Liste für den Herbst

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!

Und damit meine liebste Jahreszeit. Draußen wird es dunkler, grauer, kälter, drinnen wird es kuschliger mit Kerzenlicht, Tee, Wollsocken... Und auch wenn manch einer den Herbst nicht mag, weil es oft grau und regnerisch ist, kann man im Herbst tolle Dinge tun! 


  • in einen Blätterhaufen springen
  • immer eine Kastanie in der Tasche haben
  • Fotos im goldenen Herbstlicht machen
  • eine Wintermütze häkeln
  • sich über Zugvogelschwärme freuen
  • eine neue, kuschlige Sofadecke kaufen
  • neue Kerzen kaufen
  • neue Kürbisrezepte ausprobieren, z.B. Kürbiskuchen, Kürbisbrot, Kürbisauflauf, Kürbissirup, eingelegter Kürbis...
  • Herbstdeko in der Natur sammeln
  • einen Igelunterschlupf bauen
  • Stiefel, Stulpen, Jacken und Schals endlich wieder auspacken! Das ist wie Shopping im eigenen Haus
  • Erntedank feiern. Dazu bald mehr :)
  • Tee trinken. Am besten mit Freunden. Eine Teeparty sozusagen :)

Was sind eure Herbstpläne? Auf was freut ihr euch? Könnt ihr den Herbst genießen oder trauert ihr dem Sommer nach?

Love,
Anni



Sonntag, 20. September 2015

Listensonntag: Selber machen!

Heute geht es im Listensonntag ums Selbermachen! 

Manche würden mich vielleicht 'alternativ' nennen und vielleicht bin ich das auch ein bisschen. Immerhin studiere ich in Deutschlands Öko-Hauptstadt  Freiburg, das sagt eigentlich alles :) 

Es geht also um Dinge im Haushalt, die ich nicht kaufen, sondern selbst herstellen möchte. Dadurch kenne ich die Inhaltsstoffe und kann entscheiden, woher sie kommen. 


Marmelade
Smoothie
Waschmittel
Plätzchen, Kuchen, ...
Brot und Co.
Spätzle
Cookies
Mützen
Geschenke für Freunde, v.a. zur Geburt
Schupfnudeln
Nudeln
Seife
Sirup
Baileys
Kerzen
Kleidung nähen

Eier
Gurken
Tomaten
Karotten
Salat
etc.

mache ich immer selbst
mache ich manchmal selbst
habe ich schon ausprobiert
möchte ich (mal) selbst machen
kann ich natürlich nicht selbst machen :D
aber ich wünsche mir einen Garten mit Hühnerstall

Ich bin aber auch bereit für Kompromisse. Toll finde ich beispielweise Tauschs, einmal habe ich eine gehäkelte Mütze gegen ein paar Seifen getauscht, das fand ich prima :)

Über was möchtet ihr mehr erfahren? 
Was macht ihr selbst? Was möchtet ihr mit mir tauschen? :)

Love, Anni

Dienstag, 15. September 2015

Heute vor drei Jahren...

...war ein besonderer Tag. Es war unser Tag. Der Tag, auf den wir so lange gewartet haben. Der Tag, für den wir so viel vorbereitet haben. Der Tag, der so schnell vorbei ging. 

Der Tag, der mein Leben verändert hat. Und der mich zu seiner Frau gemacht hat.
Der Tag, für den ich Gott täglich danke.

Unser Hochzeitstag :)









Love, Anni

Montag, 14. September 2015

Warum habe ich eigentlich so früh geheiratet?

Meine liebe Internetfreundin Laura hat mich beim letzten Listensonntag gefragt, ob ich erklären kann, warum wir so früh geheiratet haben. Ich kann und tu das natürlich sehr gerne, vor allem weil morgen unser Hochzeitstag ist :)

Tobias und ich sind ein Paar, seit ich gerade 17 geworden bin. Davor hatte ich eine sehr kurze Beziehung, von der ich mir Bestätigung und Liebe erhoffte, aber ich ging mit der falschen Motivation und ohne wirkliche Liebe an diese Beziehung. Darauf war ich nicht stolz und ich ging sehr verletzt aus dieser Erfahrung heraus. Aber aus dieser kurzen Beziehung habe ich gelernt und war mir sicher: für mein Glück brauche ich keinen Mann, denn nur Jesus allein macht mich vollständig glücklich. 
Als ich die Beziehung mit Tobias einging, war mir klar: wenn ich jetzt eine Beziehung eingehe, dann soll sie unter Gottes Segen stehen und für immer halten.
Ich kannte Tobias schon lange, ungefähr mein halbes Leben und ab dem Teeniealter auch immer besser. Bevor wir zusammenkamen waren wir beste Freunde und schrieben jeden Abend in Facebook. Mich auf "mehr" einzulassen, dazu war ich allerdings jahrelang nicht bereit. Ich überlegte mir also schon vor der Beziehung gut, ob wir zueinander passen und ob wir eventuell auch heiraten würden.
Als wir die Beziehung dann eingingen, war eine Hochzeit von Anfang an im Gespräch.


Ehe bedeutet für uns mehr als nur einen gemeinsamen Nachnamen zu tragen und Vorteile in der Steuerzahlung zu haben.
Ehe ist ein von Gott ausgedachter Bund, der Schutz bietet füreinander und Segen verspricht. 
Nach dem Tobias ein Jahr vor mir sein Abitur gemacht hat und wir kurz vor einer einjährigen Fernbeziehung während seines FSJ standen, machte er mir einen Heiratsantrag. 
Wir hatten davor schon darüber gesprochen und für mich war klar, dass ich während dem Studium nicht weitere drei Jahre eine Fernbeziehung führen will. Als unverheiratetes Paar wollten wir nicht zusammenleben und auch nicht zwei Mieten bezahlen. Wir waren die Beziehung eingegangen in der festen Überzeugung, dass Ehe das Ziel ist, einfach nur "ausprobieren, ob es passt" war für uns keine Option.
Wir lieben uns. Also, warum länger warten.  Wir haben einen Ehe-Vorbereitungskurs gemacht und uns ganz bewusst füreinander und für unsere Liebe entschieden. 

Die Finanzierung war der einzige Grund, der gegen eine Hochzeit gesprochen hätte. Eine kleine Hochzeit wäre für mich in Ordnung gewesen, denn wir hatten ja keinerlei finanzielle Mittel, aber unsere Eltern ermöglichten uns unsere Traumhochzeit :) Das war schon ein großer Segen am Anfang unserer Ehe!

Morgen gibt's mehr Bilder :)

Laura, habe ich deine Frage beantwortet? (Meine Trauzeugin heißt übrigens auch Laura ;) )

Ich würde mich jeden Tag wieder für dich entscheiden, Tobias! Ich liebe dich.
Love, Anni

Sonntag, 13. September 2015

Listensonntag: Das wichtigste für die Braut am Hochzeitstag

Wenn man heiratet, dann hat man viiiiiele Listen. Ich zumindest hatte einige. Übermorgen ist unser Hochzeitstag und wir feiern jetzt schon unser Hochzeitswochenende. Daher bin ich gedanklich momentan ganz und gar bei unserer Hochzeit. Hach, ich würde ja jeder Zeit wieder heiraten, aber nur den einen Mann natürlich!

Heute möchte ich eine Liste mit euch teilen, die manche vielleicht vergessen. Denn oft geht es ja um die Planung, um Deko, die noch gebastelt werden muss, Musiklisten, die zusammengestellt werden sollen und dann wäre da natürlich auch noch die Gästeliste. Je nachdem wie sehr die Braut zum Brautzilla mutiert gibt es außerdem die Liste für die Notfallkörbchen, Vorschläge für Grimassen in der Photo Booth oder ähnliches. ;)

Diese Liste heißt aber: Das wichtigste für die Braut am Hochzeitstag:

  • ausgeruht sein: das heißt, genug Schlafen, also früh ins Bett gehen, vielleicht noch ein bisschen Wellness am Abend vorher 
  • entspannt sein: delegieren! wenn jeder weiß, was er zu tun hat, hat die Braut den Kopf frei
  • mit Freude vorbereiten: Friseur und MakeUp war für mich ein schöner Moment an diesem Tag. Es war die Ruhe vor dem Sturm, meine Freundinnen waren bei mir und ich war total entspannt. Das Kleid anzuziehen hat so viel Spaß gemacht! Jeden Moment sollte man genießen :) 

  • genießen: zwischendurch immer wieder einfach mal nur beobachten und den Moment genießen
  • kleine Helferlein: man hört so oft, man braucht unbedingt dies oder das. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwas gebraucht habe, außer eine Schmerztablette gegen Kopfweh und Flipflops. Eine Tasche hätte mich nur gestört, meine Brautjungfern haben für alles gesorgt, was ich brauchte :)
  • Zeit nehmen: für die Gäste. Sie sind extra (von weit her) gekommen. Make memories!
  • trinken: ich habe total das Trinken vergessen und bekam dann Kopfweh. Das geht schnell unter aber ist wichtig, dass man die Nacht durchtanzen kann
  • Fotos: es werden heute viele Fotos von der Braut gemacht. Aber zwischendurch ein paar Quatschfotos und Selfies mit meinen Freundinnen zu machen war mir auch wichtig. Da geht es nicht um die Professionalität sondern um die Authentizität.

  • Küssen: den Bräutigam küssen. Nicht weil man muss, für ein Foto oder weil die Gäste es fordern. Sondern einfach weil man will :)
  • Zeit zu Zweit: falls es geht, es muss ja nicht lang sein. Kurz wegschleichen und verstecken und sich bewusst machen, was gerade passiert
  • das wichtigste: gehen, wenn man müde ist! Man muss nicht krampfhaft durchfeiern!