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Es werden Posts vom Dezember, 2017 angezeigt.

Muskelkaterlektion

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Ich habe immer noch Muskelkater. Meine Oberschenkel brennen und schmerzen bei jeder Berührung.


Vor 3 Tagen sind wir auf den knapp 1600m Berg Roys Peak gewandert, 1200 Meter hinauf auf 11km. Und wieder runter. Auf dem Weg nach oben dachte ich: “Wenn ich nur erstmal oben bin habe ich es geschafft. Dann ist die Anstrengung vorbei.” Tja, falsch gedacht. Abzusteigen war mindestens genau so anstrengend wie hinauf, die Beine haben gezittert und nachgegeben und auf dem staubigen Untergrund konnte man kaum gehen, sondern musste quasi runter rennen. 

Mein Mann fand es super. Ich fand die Stunde, als wir die Aussicht auf dem Gipfel genossen haben, auch super. Seine Ermutigungen auf dem Weg dorthin und seine freudigen Seufzer und sein Genießen konnte ich leider nicht ganz teilen. Es war wirklich so so anstrengend und meine Beine taten und tun dermaßen weh, dass ich zwischendurch hätte weinen können. Aber: ich habe es geschafft. Wir haben es gemeinsam geschafft. Und wir haben beide etwas gelernt bei…

Pause

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Wir haben eine längere Pause von unserem Roadtrip
eingelegt. Eine unfreiwillige. In Wanaka.

Drei Nächte sind wir hier gewesen und haben gewartet. Darauf, dass die Werkstatt nach Weihnachten aufmacht und dann darauf, dass Ersatzteile geliefert und eingebaut werden können.

Denn am Weihnachtstag haben wir während der Fahrt einen Reifen verloren. Wir waren sehr behütet, wir fuhren gerade sowieso recht langsam und es war wenig Verkehr. Da der linke Reifen betroffen war und Linksverkehr ist, zog das Auto nach links und genau da war auch eine Bucht neben der Straße. Der Reifen löste sich erst auf dem Schotter, sodass am Auto selbst nichts beschädigt wurde, durch ein Schleifen auf der Straße und beim Warten auf den Abschleppdienst (was keine Stunde dauerte! an Weihnachten!) waren wir sicher in der kleinen Bucht. Uns wurde kein Haar gekrümmt. Glück im Unglück, nein, vielmehr Bewahrung von unserem Papa im Himmel der alles sieht und weiß und seine Engel um uns her gestellt hat.
Auch mit der Über…

It's NOT beginning to look a lot like Christmas

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Morgen ist Weihnachten. Und es sieht ganz und gar nicht so aus. Natürlich hat es mit unserer Prägung zu tun, was wir als weihnachtlich empfinden. Für die Neuseeländer ist das ein Barbecue am Strand. Für uns wohl eher nicht. Natürlich gibt es hier auch Weihnachtsangebote und Deko, vor allem Lamettagirlanden, aber sonst gibt es nicht viel, was Weihnachten in Deutschland ausmacht. Adventskalender + Adventskranz, die auf den 24. hinfiebern lassen, Lichterketten, aufgestellte Tannenbäume Weihnachtsmarkt, Plätzchen + Punsch... Weihnachtslieder werden hier im Supermarkt (glücklicherweise) rauf und runter gespielt, so dass man nicht ganz vergessen kann, dass Weihnachten ist. 
Das würde uns wohl auch nicht passieren. Weihnachten ist ein wichtiges Fest für uns .Wir feiern, dass Jesus als Licht für die Welt in unsere Dunkelheit kam. Darum passt Weihnachten wohl so gut in den Winter. Der Großteil des Tages ist eher dunkel und kalt und wir sehnen uns nach Lichterketten, Kerzenschein und Lagerfeuer…

Kia Ora

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Kia Ora heißt Willkommen. Und wir fühlen uns sehr willkommen hier in Neuseeland. Nun sind wir fast eine Woche hier, haben uns an den neuseeländischen Akzent gewöhnt, die besten Süßigkeiten gefunden, den ersten Sonnenbrand kassiert und ... unseren Campervan gefunden! Juhu!!

Jetzt geht es also los in unserem rollenden Zuhause, wir werden die Südinsel erkunden. Unser Van wird sicher noch ein paar kosmetische Veränderungen bekommen :)



Bald gibt es bestimmt mehr, aber jetzt wollen wir endlich los! :) Ohne Wlan! :) Love, anni

Australienliebe

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Heute sind wir in Neuseeland angekommen. Eine Woche in Australien liegt hinter uns. Viel zu wenig Zeit, gerade genug Zeit um alte Freunde zu besuchen, Kängurus zu streicheln und sich in Melbourne zurecht zu finden. Leider haben wir nicht genug Zeit, um andere Städte oder Bundesländer zu erkunden. Zu gern wäre ich mit meinem Mann in das „red Centre“ geflogen, zum Uluru, in das Outback, das wahre Australien ;) aber das vertagen wir.

Was ich an Australien so liebe:

~ Schönheit ~
Alles hier ist so schön! Die Häuser sind aufwendig verziert, der Kaffee bekommt standardmäßig ein schönes Milchmuster, die Mode gefällt mir, die Städte gefallen mir. Kaum einer raucht in der Stadt, auch das trägt zu Schönheit für mich bei. Es gibt unzählige Parks, zumindest in Melbourne. Das Meer 😍 die kleinen Dörfer, Bibliotheken. Einfach alles ist schön ;) (ok, bis auf die Lebenshaltungskosten)

~ Erinnerungen ~
2009 war ich in Ballarat (1h von Melbourne) für 3 Monate zum Schüleraustausch mit 4 anderen Mädchen, …

Fliegt die Zeit?

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Wir sind in Australien! Immer wieder muss ich es mir laut sagen und mich selbst daran erinnern, dass ich den Moment voll leben und genießen kann: wir sind in Australien!


 Seit 8 Jahren warte ich darauf, zurück zu kommen und seit 7 Jahren warte ich darauf, Tobias Australien zu zeigen. Seit ca. einem Jahr wurden diese Träume immer konkret. So oft habe ich eine Weltkarte oder einen Globus gesehen und mich auf die andere Seite der Weltkugel geträumt. Und jetzt sind wir hier, für 8 Tage. Wenn ich nicht aufpasse, dann wache ich am Donnerstag in Neuseeland auf und frage mich, wo die Zeit hin ist.

Das Ding ist: die Zeit war da! Aber wo war ich?!


Die Zeit scheint zu verfliegen, aber objektiv betrachtet besteht eine Stunde immer aus 60 Minuten. Im Urlaub, bei der Hochzeit, mit einem Neugeborenen und auch bei der Arbeit, in Krankheit und Trauer und Krisen. Eine Stunde ist eine Stunde. Hochphilosophisch 😄

Deshalb will ich lernen diese 60 Minuten, die mir jeden Tag sogar 24 Mal geschenkt werden, …

Muskathlon: die Bedeutung des Paten

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Ihr Lieben, ich bin gerade in der Luft =) Und ihr dürft etwas über den Muskathlon lesen =)

Letztes Jahr habe ich euch von jedem einzelnen Tag berichtet. Dieses Jahr mache ich es ein bisschen anders. Ich erzähle euch von einzelnen Begegnungen. Denn die Begegnungen sind es, die den Muskathlon einzigartig machen, von einem Urlaub abheben und eigentlich der Grund für die Reise sind.

Heute möchte ich euch Erlan vorstellen. So ein besonderer Mann!
Erlan ist ein Mitarbeiter von Compassion und das besondere ist: er war selbst Patenkind bei Compassion.

Er hat eine berührende Geschichte, als er sie mit uns geteilt hat, liefen bei mir die Tränen.

Erlan kam als kleiner Junge aus einer buddhistischen Familie zusammen mit seinen Brüdern zum Compassion Projekt. Seine Eltern waren arm und konnten die Familie nicht ernähren, sie hungerten oft und teilten den letzten Reis unter ihren Kindern auf. In besonders harten Fällen nimmt Compassion bis zu drei Kinder einer Familie ins Programm auf, so wie es auc…

Goodbye Deutschland

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Nein, wir machen nicht bei der Reality TV Show mit. Aber mit dem Satz "Ah, die Auswanderer" wurden wir in den letzten Wochen am häufigsten begrüßt. Und jetzt wird es ernst. Heute fliegen wir (tatsächlich - endlich!) nach Australien!
Dort besuchen wir für eine Woche lang Freunde von mir, bevor es dann nach Neuseeland, unserem Zielland, weitergeht.

Und wir sind so bereit. Ein bisschen aufgeregt, aber bereit. Fast ein ganzes Jahr lang haben wir den Gedanken vorbereitet und uns auf unsere Reise gefreut. Und jetzt verlassen wir Deutschland - ohne genau zu wissen, wann wir wieder kommen.
Wir verlassen Deutschland und die Kälte - nur wir zwei. Mit Jesus. Ins Abenteuer, am "Ende der Welt".

"Singet dem Herrn ein neues Lied, seinen Ruhm am anderen Ende der Erde." Dieser Vers aus Jesaja 42 war gestern die Tageslosung. Und wir fühlen uns gerufen, empfangen und beauftragt, auch am anderen Ende der Erde unserem Herrn ein neues Lied zu singen. Für mich beginnt heute auch…