Montag, 14. August 2017

20 Facts about me 2.0

Ihr Lieben, ich blogge jetzt schon seit einiger Zeit und war gerade beim Durchstöbern erstaunt, was sich alles bei den "20 Facts about me" geändert hat!

Darum gibt es jetzt nach 2 Jahren die Version 2.0 :)

1) Manche Dinge verändern sich nicht! In meiner Familie ist es ein festes Weihnachtsritual,die Muppets Weihnachtsgeschichte anzuschauen. Mindestens einmal pro Jahr. 
2) Ich bin seit 2008 Vegetarierin und will mich auch bald zumindest zuhause vegan ernähren. Bis jetzt blieb es bei der vegetarischen Ernährung #oops
3) Unsere Meerschweinchen Erna und Bärbel sind im Juni ausgezogen :(
4) #ichhäkelalles. Momentan aber hauptsächlich Vögel, Wolken und Sterne für @my.little.crochet.corner
5) Eine Disco habe ich immer noch nicht von innen gesehen.
6) Ich mag Schokolade. Und Chips. Am besten gleichzeitig. Das ist ein Problem.
7) Mit 11 Jahren war ich das erste Mal Babysitterin. 
8) Ich studierte Frühpädagogik. Jetzt hab ich meinen Bachelorabschluss.
9) Jetzt könnt ihr euch denken, dass ich Kinder wirklich gerne mag. jajaja!
10) Ich versuche umweltbewusst zu leben, wo es geht. Zum Beispiel haben wir kein Auto. Wir haben jetzt ein Auto und ich bin sogar täglich damit zur Arbeit gefahren :( Trotzdem versuchen wir es so wenig wie möglich zu nutzen und umweltbewusst zu leben! 
11) Ich bin inkonsequent, aber ich arbeite daran...immer mal wieder ;). Aber ich bin begeisterungsfähig. Ich arbeite noch daran :D

Die nächsten Fakten waren alles Dinge aus meiner Kindheit, die sich nicht ändern konnten. Darum gibt es jetzt 9 brandneue :D

12) Vor uns liegen spannende Monate. Ich hatte am Freitag meinen letzten Arbeitstag und im Dezember gehen Tobias und ich nach Australien und dann für eine längere Zeit nach Neuseeland!
13) Nächsten Monat sind wir bereits 5 Jahre verheiratet und wollen das auch feiern!
14) Ich leite die Mutter-Kind-Gruppe "Springmäuse" in unserer Kirche seit 1 3/4 Jahren.
15) Im Oktober nehmen wir am Muskathlon in Indonesien teil und sind auch im Leitungsteam für Deutschland.
16) Ich habe deshalb schon vor vielen Monaten angefangen, mit Babbel indonesisch zu lernen und bin nur ein paar Lektionen weit gekommen. Jetzt wird die Zeit knapp und ich ärgere mich darüber...
17) Wir haben 4 Compassion Patenkinder: in Ghana, in Tansania, in Uganda und in El Salvador. Leider keins in Indonesien. 
18) Unser Patenkind Dorcus aus Uganda haben wir letztes Jahr beim Muskathlon kennen gelernt.
19) Ich mag BibleArtJournaling super gerne und habe mit einer Freundin eine Gruppe in der Kirche gestartet, weil ich es allein viel zu selten mache.
20) Ich bin wahrscheinlich der einzige Mensch der Welt, der im Urlaub nicht gerne Postkarten verschickt. Ich kann damit auch selbst wenig anfangen und freue mich natürlich, wenn ich eine bekomme. Aber dann weiß ich oft nicht, wo ich sie aufbewahren soll oder ob ich sie wegschmeißen kann :D

Na das ist doch mal ein Fakt zum Abschluss.... so ein bisschen was zum besser Kennenlernen zwischendurch. Erzählt mir doch ein paar Fakten über euch in den Kommentaren :)

Love,
Anni

Sonntag, 6. August 2017

Segnungsparty für meine schwangere Freundin

Meine liebe Freundin Katharina erwartete im Mai ihr drittes Baby und wir haben eine Babyparty für sie geplant. Es sollte aber keine amerikanische "Babyshower" mit Spielen und viel Trara werden, sondern ganz schlicht, einfach ein Vormittag mit guten Freundinnen, Frühstück und Gebet für ihren ungeborenen Sohn, für eine gute Geburt und für sie und ihre Familie.
Ein paar Ideen, die ich mir gemacht habe, möchte ich euch gerne weitergeben, vielleicht hast du ja auch eine schwangere Freundin, die du besonders segnen oder ehren möchtest.

In meinen Überlegungen ist mir nämlich ganz neu bewusst geworden, wie gut ich es finde, eine Frau zu sein. Und dass neues Leben in meinem Körper wachsen kann, irgendwann. Ist das nicht cool? Gott vertraut uns eine Hammer große und wunderschöne Aufgabe an! Und viel zu oft, ich empfinde immer mehr, wird das Wunder Schwangerschaft und Geburt und auch Muttersein heruntergespielt und nicht geehrt. Obwohl immer mehr neue Erfindungen und Innovationen die Schwangerschaft begleiten und Babyratgeber den Markt fluten.
Ich denke, was eine Frau braucht ist Intuition, Unterstützung und Gnade. Frauen sind dafür ausgestattet und gemacht, Mamas zu werden und zu sein. Und das meine ich überhaupt nicht herabsetzend, dass sie auf das Mamasein reduziert werden. Sondern total ehrfurchtsvoll, was gibt es schöneres als Ehefrau und Mutter zu sein? Darum war es mir so wichtig, meiner Freundin Ehre zu bringen und sie zu segnen.

Mein Geschenk an meine Freundin ist eine Patchworkdecke, die alle Freundinnen zusammen mitgestalten konnten, indem sie auf ein Stoffstück einen Wunsch, einen Vers, ein Wort, ein Bild...zeichneten. Ich sticke diese Worte nach und dann wird die Decke für das neue Baby zusammengenäht. Viel Arbeit aber eine lange Investition, drum wollte ich auch nicht dass die Decke zu klein ist, sondern dass sie lange in ihr gekuschelt werden kann.

Außerdem habe ich einen Blumenkranz binden lassen, den die Hauptperson des Tages tragen durfte. Welche Frau wünscht sich nicht einen schönen Blumenkranz an einem besonderen Tag :) Die Floristin hat ganz verwundert gefragt, ob geheiratet wird ;) Nein, "nur" gesegnet und geehrt :)
Nun wird der Kranz getrocknet und aufgehängt. Ich habe mich für schlichtes Schleierkraut, Eukalyptus und weiße schlichte Blümchen entschieden und bin gespannt, wie er getrocknet aussieht.

Am Ende haben wir alle für die werdende Mama gebetet. Als Zeichen der Verbundenheit als Frauen und dass wir sie weiterhin im Gebet unterstützen, haben wir uns einen Faden um das Handgelenk geschlungen und das Wollknäuel zur nächsten Frau weitergegeben, bis alle durch den Faden verbunden waren. Dann haben wir miteinander gebetet und das Baby, die Geburt, die Familie, die beiden älteren Geschwister, den Vater, den Körper der Mutter und noch viel mehr gesegnet und um Gottes Schutz gebeten. Nach unserem Gebet haben wir den Faden zwischen uns durchgeschnitten und so blieb bei jeder Frau ein Stück um den Arm geschlungen, das wir uns als Armband festgeknotet haben und bis zur Geburt als Gebetserinnerung tragen können.

Eine weitere Möglichkeit (haben wir allerdings nicht gemacht) besteht darin, Ermutigungen für die letzte Zeit der Schwangerschaft und die Geburt auf Steine zu schreiben, das können Bibelverse sein oder einfach Zusprüche. Die Steine sollten nicht zu klein sein, so können sie auch mal umklammert werden und außerdem muss die Schrift ja auch gut leserlich sein und die Steine sollen auch kein Risiko für Kinder im Haus darstellen.

Möglich wäre es auch, die Ermutigungen auf Bauklötze zu schreiben und diese dann mit speichelechtem Lack zu lasieren, so hat das Baby dann auch noch was davon. Holzklötze habe ich zum Beispiel bei Dawanda gefunden.
Das sind ein paar Alternativen zum Bodys bemalen und Kuchen essen :)
Was macht ihr gern bei Babypartys?
Love,
Anni

Mittwoch, 2. August 2017

Wie sportlich muss ich sein, um beim Muskathlon teilzunehmen?

21,1 km joggen? Oder noch schlimmer: 42,2km! Das schaffe ich nicht und ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust dazu. Ich bin keine Läuferin und werde es auch nie sein. Das regelmäßige Training ist für mich ein großes Opfer, sowohl zeitlich gesehen als auch von der Überwindung her.
Ich kann beim Laufen weder beten noch abschalten, wie ich es oft höre. Es ist einfach nur anstrengend für mich und ich muss mich sehr konzentrieren. Durch regelmäßiges Training würde sich das vielleicht ändern, aber dann habe ich Mal eine Woche keine Zeit und fange wieder bei Null an...nunja, es ist ein negativer Kreislauf.
Den Muskathlon laufe ich nicht, weil ich Sport liebe oder um eine Halbmarathon Bestzeit hinzulegen, sondern um mich für Gerechtigkeit einzusetzen und um den Kindern in Indonesien Gottes Liebe zu zeigen. Das tue ich nicht, in dem ich hochkonzentriert und schwitzend an ihnen vorbeijogge, sondern in dem ich mir für sie Zeit nehme, mit ihnen an der Hand laufe oder einfach stehen bleibe. Der Lauf ist ein elementarer Bestandteil in der Muskathlon Woche, da bin ich ganz sicher und das soll jetzt auch nicht zu Missverständnissen führen. Gott benutzt diesen Lauf um Mauern zu durchbrechen und auch um extremen Einsatz zu fordern. Beide Seiten gibt es und man findet wahrscheinlich erst am Lauf selbst heraus, was Gott vorhat. Ich bin gespannt und trainiere so gut ich kann, wissend, dass es eigentlich nicht genug ist. Und bin gespannt, wie Gott mich dann herausfordern und beschenken wird.


Sport ist (in Maßen ) gesund und natürlich fühle ich mich nach einem Lauf auch gut und fit. Aber sportlich zu sein ist keine Voraussetzung um am Muskathlon teilzunehmen. Wer bereit ist, für Gerechtigkeit zu kämpfen kann auch ein paar Lauftrainings in Kauf nehmen. Und wenn das Herz stimmt, dann laufen die Beine hinterher. Also keine Angst, meld dich an!
Hier geht's zur Anmeldung für Tansania im Mai 2018!
Was hindert dich jetzt noch? :)
Love, Anni