Samstag, 16. April 2016

Der Kopf ist rund und die Füße sind platt

<<Notre tête est ronde pour permettre à la pensée de changer de direction>>
- Francis Picabia
Unser Kopf ist rund, damit unser Denken die Richtung ändern kann.


So viele Gedanken schwirren in letzter Zeit in meinem Kopf herum. So viel unfertige Blogposts, so viel ungesagte Worte, so viele geänderte Gedanken... da kam mir unsere "kleine Nachtwanderung" heute ganz recht. Einfach mal schweigend nebeneinander hertrotten, Zeit zum Denken und Gedanken ordnen, Kopf durchpusten lassen (ich glaube ein Ostseeurlaub würde mir jetzt auch gut tun)... sich auf das Wesentliche besinnen. Und das wäre? Tja, ich glaube, da muss jeder selbst eine Antwort finden. Aber für mich ist das Wesentliche, für das Wesentliche dankbar zu sein! Wie gut ist es, ruhig und sicher schlafen zu können! Wie gut ist es, Zugang zu gesundem Essen zu haben! Wie gut ist es, ein Dach über dem Kopf zu haben, Zugang zu Bildung zu haben, ...!
Das ist aber nicht der Grund, der uns dazu veranlasst hat, um 01.20 Uhr in der Dunkelheit loszustiefeln. In Uganda werden wir den Ultralauf um 00.00 Uhr beginnen. Um auszutesten, wie unsere Körper reagieren, haben wir es nun eben auch schon mal ausprobiert. 
Und es war hart. Ziemlich hart. Ich habe die Herausforderung unterschätzt, denn mein Körper braucht definitiv die Ruhe der Nacht. Mein Bauch hat nicht richtig mitgemacht und meine Füße waren viel früher müde als sonst. Dazu kam Dauerregen, sodass wir teilweise auch mit Schirm laufen mussten. Tobias ging es ähnlich wie mir. Darum haben wir auch beschlossen, nicht so weit zu laufen wie geplant. 


Um 7:50, 30 Kilometer später, waren wir in Zell im Wiesental angekommen und haben den nächsten Zug nach Hause genommen, sodass wir um 9.20 im Bett lagen, um Schlaf nachzuholen. 
Ein verrückter Samstag. Aber verrückt ist gut. Ich mag verrückt. :)



Habt noch ein schönes Wochenende. Vielleicht macht ihr ja auch noch was Verrücktes! :)

Love,
Anni


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