Montag, 9. November 2015

Häkelanleitung Objektiv-Frosch

Wir starten in die Woche mit einer Häkelidee :)

Um das Fotografieren bei Familien- oder Kinderfotos leichter zu machen, können "Objektiv-Tiere" hilfreich sein. Ich habe mich mal an einem Objektiv-Frosch versucht und wollte die Anleitung mit euch teilen. Man kann die Anleitung leicht abwandeln und andere Tiere häkeln, z.B. Marienkäfer, Biene, Katze, Eule...

Körper:
Wir starten mit einer Luftmaschenkette, die einmal um das Objektiv herumpasst. Die Länge muss der Umfang des Objektivs sein. Außerdem muss die Anzahl durch 6 teilbar sein (wenn man in FM häkelt wird normalerweise mit 6 Maschen begonnen). Ich arbeite mit der Samba-Baumwolle von Drogerie Müller, NS 3,5 und schlage bei einem Umfang von 7,5-8cm 54 Luftmaschen an.

Dann wird die LMK zu einem Kreis geschlossen und nun in Runden gehäkelt. Um zu wissen, welche Masche ich verdoppeln muss, rechne ich die Anzahl der Luftmaschen (z.B. 54) / 6 = 9. Also verdopple ich jede 9. Masche in der ersten Runde.
In jeder weiteren Runde die nächste, also z.B. hier die 10. verdoppeln. So viele Runden häkeln, bis man mit der Größe zufrieden ist. Ich häkle um die 10-12 Runden.








Ärmchen und Beinchen:

in grün:
14 LM anschlagen
3 fM zurückhäkeln und 4 LM anschlagen
3 fM zurückhäkeln und 4 LM anschlagen
3 fM zurückhäkeln
(so entstehen 3 Finger)
10 fM zurückhäkeln (das ist der Arm)

bzw.
15 LM anschlagen
4 fM zurückhäkeln und 5 LM anschlagen
4 fM zurückhäkeln und 5 LM anschlagen
4 fM zurückhäkeln
(so entstehen 3 Zehen)
11 fM zurückhäkeln (das ist das Bein)

je 2 Stück häkeln


Augen:
in schwarz:
6 fM in einen Magic Circle
jede M verdoppeln (=12 M)
Farbwechsel zu weiß:
jede 2. M verdoppeln (=18M)
Farbwechsel zu grün:
jede 3. M verdoppeln (=24M)

2 Stück häkeln

An jede Ecke wird nun ein Körperteil angenäht.

Viel Spaß beim Häkeln!

Love, Anni









Donnerstag, 5. November 2015

Was du einem meiner Geringsten getan hast I Tiemen Westerduin bei Compassion

Tiemen Westerduin auf der Bühne
Heute gibt es einen weiteren Einblick in mein Tagebuch, denn letzten Samstag habe ich geübt, Notizen in Form eines "Info-Doodles" festzuhalten. Und für das erste Mal hat es auch erstaunlich gut geklappt, in der Schule war ich nämlich überhaupt kein Mindmap-Fan. Daher war ich umso erstaunter und begeisterter, als ich auch die letzte Lücke am Ende des Vortrags füllen konnte und der Platz auch noch perfekt für die letzte kleine Zeichnung war. Das lag vielleicht eher daran, dass der Vortrag sehr gut strukturiert war und nicht daran, dass meine Mindmap so gut war ;) 
Den Vortrag des Niederländers Tiemen Westerduin haben wir beim Compassion Advokaten (=Ehrenamtliche) Tag in Marburg gehört. 

Zuerst erzählte Tiemen davon, wie er selbst oft das Gefühl hat, vom Leben "eingesaugt" zu werden und den Fokus zu verlieren. Dieses Gefühl kenne ich gut, dabei möchte ich für Gerechtigkeit kämpfen und einen Jesus Lifestyle leben! Seine Idee: Erinnerungen schaffen, ich habe jetzt beispielsweise ein Bild von unserem Compassion-Patenkind als Handyhintergrund. 
Tiemen ermutigte uns, mit Freunden und Bekannten über Compassion und über die Armut und Ungerechtigkeit in der Welt offen zu sprechen. Oft haben wir das Gefühl, uns aufzudrängen oder zu nerven. Dabei ist es eine großartige und wichtige Sache, für die wir einstehen dürfen. In Sprüche 31, 8 steht:
Du aber tritt für die Leute ein, die sich nicht selbst verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen!

Die Hilflosen, die Kinder, die Flüchtlinge und Menschen, die sich nicht selbst versorgen können, die Schwachen...alle diese Menschen liegen Gott ganz besonders am Herzen. Und er vertraut uns seine geliebten "Kleinen" an. Das ist eine Ehre, keine Last! Und diese Ehre darf ich auch anderen anbieten. Wenn ich für eine Patenschaft werbe ist es keine nervige Anfrage, sondern ich biete meinem Gegenüber die Möglichkeit, ein Stück mehr für Gott zu leben und ein Stück mehr des Himmels auf die Erde zu holen.

meine Notizen
Weiter sprach Tiemen über den Wortursprung des Wortes "compassion" oder "Mitleid". Das griechische Wort splachnizomai ist das Wort, das am häufigsten gebraucht wird, um die Gefühle Jesu zu beschreiben. Wow! Das deutsche Wort sagt es ja schon, es geht hier um mit-leiden. Das Wort splachnizomai wurde aber auch benutzt, um den Zustand von Schlachtpferden zu beschreiben, die kurz davor sind in die Schlacht zu stürmen. Es geht bei diesem Verb darum, dass man so tief im Herzen bewegt wird, dass man gar nicht anders kann als etwas zu tun. Ist das nicht ein geniales Wort?

Ich wünsche dir von Herzen ganz viel splachnizomai in deinem Leben.
Love,
Anni

Sonntag, 1. November 2015

Listensonntag: fair

Es gibt so einige Dinge, von denen denkt man gar nicht, dass es sie gibt. Und es gibt so einige Dinge, mit denen hilft man unglaublich. Und schließlich sind wir ja Weltretter! Also, auf auf! :)

Dinge, die ich nur noch fair kaufen möchte:


  • Kaffee (tun wir daheim schon, aber auch auswärts ist das mein Ziel)
  • Schokolade (da gibt es genug Auswahl, man muss es nur tun, ganz einfach)
  • Kakao
  • Chucks! 
  • Kleidung 
  • Bananen 
  • es gibt sogar Fairtrade Grillkohle !
  • und Fairtrade Gold und Diamanten, z.B. für (Ehe)ring
Diesmal nur eine kleine Liste, aber erzählt mir doch von was für Fairtrade Produkten ihr noch wisst :)

Love,
Anni

Freitag, 30. Oktober 2015

Rückt näher :)

Der Herbst, die Jahreszeit, in der man wieder näher zusammenrückt. Ich habe eine sehr kluge Freundin, meine Herzensschwester und Schwester in Jesus. Mit ihr kann ich über alles sprechen. Und dabei kamen kluge Gedanken zustande, an denen ich euch teilhaben lassen möchte. :)
Ein Live Einblick in mein Tagebuch:






Rückt näher zu Gott, und näher zueinander!

Love, 
Anni

Sonntag, 25. Oktober 2015

Listensonntag: Die schönsten kostenlosen Dinge

SO viele Dinge, die zu den schönsten Dingen im Leben zählen, sind kostenlos. Wir müssen sie nur als wunderschön erkennen und nicht im Alltag untergehen lassen :) Hier mal ein paar...achte darauf! :)


# Gänseblümchen am Wegrand
# den Wolken beim Ziehen zuschauen
# Mittagsschläfchen
# Sonnenstrahlen spüren
# Bergpanorama
# Fotos machen 
# Massagen
# Kinderlachen
# Kuscheln, Umarmungen
# Beeren direkt vom Strauch essen
# Fremde anlächeln
# sich richtig lang strecken
# Wiesenblumensträuße
# nach Hause kommen
# lachen bis der Bauch weh tut
# durch Raschellaub laufen
# Sterne und Sternschnuppen
# Fahrradtouren
# Zettel-Botschaften
# der Duft nach dem Regen
# im See baden
# interessante Unterhaltungen
# tanzen



Was ist die schönste kostenlose Sache, die du kennst?

Love,
Anni

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Würde Jesus... Fleisch essen?

Der Oktober ist mein erster veganer Monat, aber Vegetarierin bin ich schon seit über 7 Jahren. "Warum???" ist wohl die häufigste Frage, die ich in meinem Leben so gefragt werde *lach* Ich wollte euch das in einem Listensonntag erklären. Aber das ist doch zu ausführlich und zu tiefgründig für einen Listensonntag. Da muss ich ein bisschen ausholen. Einige der Informationen findet ihr auch in diesem Youtube-Film. Vielleicht schaut ihr lieber den Film als meinen langen, emotionalen Beitrag zum Tierleid zu lesen ;) Aber vielleicht findet ihr ja ein paar neue Antworten, die euch überraschen und zum Nachdenken bringen.


Dass die Fleischproduktion, denn anders kann man das, was auf der Welt passiert, nicht mehr nennen, Tierquälerei ist, ist den meisten irgendwie schon im Hinterkopf. Dass aber auch für andere tierische Produkte Tiere leiden und sterben wissen nicht alle. Es handelt sich um Lebewesen, die Menschen sehen jedoch nur Produkte.

Ø  Fleischproduktion ist Tierquälerei:
  •  Haltung auf engstem (aber legalem) Raum
  • durch Züchtung ist ein Huhn nach 29 Tagen schlachtbereit; das Skelett und der Kreislauf reifen nicht so schnell wie das Fleisch, daher ist das Huhn eigentlich nicht lebensfähig und sehr anfällig für Krankheiten
  • aufgrund der vielen Krankheiten werden bei über 96% Antibiotika gegeben (die isst du mit!)
  • Schlachtung und Ausnahme ohne ausreichende Betäubung
  • Kadaver und Kot in der Anlage führen zu unhygienischen Bedingungen
  • Kälber werden den Milchkühen weggenommen, männliche z.T. getötet und als Fleisch verkauft und weibliche kommen auch in die Milchindustrie
  • die lebendigen Tiere werden verletzt, dass sie einander auf dem engen Raum nicht verletzen, z.B. Schwanz abschneiden, Schnabel stutzen usw.
Das sind für mich persönlich schon ausreichend Gründe, um kein Fleisch zu essen und auch die vegane Ernährung auszuprobieren. Aber es sind eben "nur Tiere". Doch wer denkt, nur Tiere sind von unserem übermäßigen Fleischkonsum betroffen, der irrt sich:


Ø  Futtermittel für die Tiere werden v.a. in südamerikanischen Ländern massenweise hergestellt:
·      Bauern wird die Lebensgrundlage genommen, sie werden vertrieben, dass genug Platz für den Sojaanbau vorhanden ist
·      somit wird den Menschen auch die Nahrung genommen
·      Pestizide machen die Menschen sterbenskrank, Babys kommen mit Missbildungen auf die Welt (z.B. das Gehirn wächst nach außen), Kinder sterben!
Ø  Vermehrte Ausscheidungen der Tiere führen zu verunreinigtem Grundwasser und Boden, schwierig für Bauern und kein sauberes Trinkwasser vorhanden
Ø  Import des „Fleischabfalls“ aus Europa nach Afrika führt zur Zerstörung der afrikanischen Märkte und Hunger als Folge

Es steckt einfach mehr hinter der Fleischindustrie, als nur "Tiere zu töten". Wenn das nur alles wäre...Dazu kommt, dass Fleisch und Milch einfach nicht gesund sind. Das mag eine Überraschung für dich sein, denn die Werbung und die Industrie sind Meister der Täuschung und wollen ihre Produkte natürlich verkaufen. Krebs, Gicht, Rheuma, Übergewicht, das sind alles Krankheiten, die mit hohem Fleischkonsum in Verbindung gebracht werden können.

Nach der Schöpfung gibt Gott Adam und Eva den Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren (vgl. Genesis 2,15) und nicht die Erlaubnis, die Erde auszubeuten! In 1. Mose 9,3 gibt Gott Noah nach der Sintflut die Erlaubnis, Tiere zu essen, sowie das "grüne Kraut". Dies deutet für mich darauf hin, dass das davor nicht der Fall war und Gott die Tiere nicht als Nahrung für uns gemacht hat. Mit dieser Stelle kann ich nicht begründen, Vegetarierin zu sein, denn Gott gibt ja die Erlaubnis zum Essen von Fleisch. Aber mir geht es um Gottes Ursprungsgedanke. Diese Idee finde ich total spannend!

Ob Jesus Vegetarier wäre, wenn er heutzutage auf der Erde gelebt hätte, weiß ich nicht. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass es Jesus nicht egal ist, wie wir mit der Erde, den Tieren und den Pflanzen, umgehen. Gott hat sie uns anvertraut, nicht um sie auszubeuten, sondern um sie zu bewahren. Das heißt nicht, du musst auf Fleisch verzichten. Aber besinne dich neu: Die moralisch vertretbare Produktion von Fleisch kostet Geld. Massenproduktion ist zwar billig, dafür aber ungesund, zerstörerisch, gleichgültig und Quälerei. Wieso nicht den Bauern um die Ecke unterstützen und das Fleisch bei ihm, aus eigener Schlachtung, kaufen. Das gibt es fast nicht mehr, da die Bauern aufgrund der geringen Nachfrage so nicht überleben können. Back to the roots und zurück zum Sonntagsbraten statt täglich Fleisch, das wäre doch ein Anfang. Dann kann Qualität vor Quantität kommen und das ist immerhin ein Anfang.

Wie steht ihr zu dem Thema? Was sind eure Gedanken?

Love,
Anni


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Ministerne häkeln

Bei dem ganzen Ernährungsgerede hier auf dem Blog, braucht es mal wieder eine Abwechslung. Da die Weihnachtszeit naht habe ich euch eine Anleitung für gehäkelte Mini-Sternchen aufgeschrieben! Die sind in wenigen Minuten gehäkelt und das macht Freude!
  • Beginn mit einem Magic Circle und zwei Steige LM
  • 10 hStb und mit KM in das 1. hStb zum Kreis schließen
  • 4 Steige LM. Diese LM werden nun wie folgt behäkelt: fM, hStb, St. Daraus ergibt sich die erste Zacke des Sterns. Eine M des Kreises überspringen und in die 2. (Nadel im Bild zeigt darauf) mit einer KM befestigen
  • 4 Steige LM und vorigen Punkt wiederholen. Insgesamt 5 Mal = 5 Zacken
So leicht geht das. Nur noch die Fäden vernähen und schon fertig. Die kleinen süßen Sterne kann man prima als Streudeko verwenden, für ein kleines Mobile oder auf eine Mütze, Stirnband etc. aufnähen. Auch auf die Babyturnschuhe kann man sie prima aufnähen.
Viel Spaß beim Nachhäkeln :)



Love, 
Anni

Frühlingserwachen und Dornröschen

Meine liebe Freundin, liebe Schwester, liebe Blogleserin, So hab ich vor Jahren auf meinem Blog diesen Post gestartet, den ich jetzt einfa...