Mittwoch, 2. August 2017

Wie sportlich muss ich sein, um beim Muskathlon teilzunehmen?

21,1 km joggen? Oder noch schlimmer: 42,2km! Das schaffe ich nicht und ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust dazu. Ich bin keine Läuferin und werde es auch nie sein. Das regelmäßige Training ist für mich ein großes Opfer, sowohl zeitlich gesehen als auch von der Überwindung her.
Ich kann beim Laufen weder beten noch abschalten, wie ich es oft höre. Es ist einfach nur anstrengend für mich und ich muss mich sehr konzentrieren. Durch regelmäßiges Training würde sich das vielleicht ändern, aber dann habe ich Mal eine Woche keine Zeit und fange wieder bei Null an...nunja, es ist ein negativer Kreislauf.
Den Muskathlon laufe ich nicht, weil ich Sport liebe oder um eine Halbmarathon Bestzeit hinzulegen, sondern um mich für Gerechtigkeit einzusetzen und um den Kindern in Indonesien Gottes Liebe zu zeigen. Das tue ich nicht, in dem ich hochkonzentriert und schwitzend an ihnen vorbeijogge, sondern in dem ich mir für sie Zeit nehme, mit ihnen an der Hand laufe oder einfach stehen bleibe. Der Lauf ist ein elementarer Bestandteil in der Muskathlon Woche, da bin ich ganz sicher und das soll jetzt auch nicht zu Missverständnissen führen. Gott benutzt diesen Lauf um Mauern zu durchbrechen und auch um extremen Einsatz zu fordern. Beide Seiten gibt es und man findet wahrscheinlich erst am Lauf selbst heraus, was Gott vorhat. Ich bin gespannt und trainiere so gut ich kann, wissend, dass es eigentlich nicht genug ist. Und bin gespannt, wie Gott mich dann herausfordern und beschenken wird.


Sport ist (in Maßen ) gesund und natürlich fühle ich mich nach einem Lauf auch gut und fit. Aber sportlich zu sein ist keine Voraussetzung um am Muskathlon teilzunehmen. Wer bereit ist, für Gerechtigkeit zu kämpfen kann auch ein paar Lauftrainings in Kauf nehmen. Und wenn das Herz stimmt, dann laufen die Beine hinterher. Also keine Angst, meld dich an!
Hier geht's zur Anmeldung für Tansania im Mai 2018!
Was hindert dich jetzt noch? :)
Love, Anni

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