Donnerstag, 12. Juli 2018

Vanuatu

Im Juni waren wir in der Pause zwischen unserer DTS und der Mitarbeit bei der nächsten DTS für 3 Wochen in Vanuatu. 
Vanuatu ist ein melanesischer Inselstaat im Pazifik, östlich von Australien und westlich von Fiji, was vielleicht etwas bekannter ist. 
Die Hauptinsel, die wir besucht haben, heißt Efate und die Hauptstadt ist Port Vila. Vanuatu ist geprägt von englischem und französischem Kolonialismus und erst seit 1980 unabhängig. 
Landschaftlich ist Vanuatu eine Perle im Pazifik, die über 80 Inseln sind geprägt von Vulkanen, Regenwald und wunderschönen Stränden. 

Die Strände waren es allerdings nicht, die uns nach Vanuatu gezogen haben. 
Unsere Base "Marine Reach" besuchte Vanuatu mit verschiedenen Schiffen schon seit 20 Jahren und seit ein paar Jahren ist dort eine feste Base eingerichtet: ein Gästehaus, das GraceHouse, und eine Tagesklinik. 
Der Bedarf in Vanuatu ist neben der gesundheitlichen Versorgung ganz klar Gewaltprävention und Aufklärung, Hilfe und Unterstützung für Familien. 
Das ist es, was Tobias und mich nach Vanuatu gelockt hat. Denn für Familie schlägt unser Herz. 

Es ist mir so ein Herzensanliegen, dass Kinder gleiche Chancen haben, dass sie Liebe von Anfang an erfahren und dass ihre Mütter in ihrer Rolle als Mama eine Natürlichkeit, Schönheit und Liebe entdecken, die nur von Gott kommen kann. 
Tobias Herz brennt dafür, Männer aus ihrer Komfortzone zu locken und in ihre gottgegebene Verantwortung und männliche Stärke zu rufen. 
Genau das ist es, was Familien ausmacht: präsente, liebevolle Väter, die ihre Kinder in ihre Identität führen und Mütter, die die göttliche Aufgabe und Schönheit in der Kindererziehung entdecken. 

Anfang Juli wurde in Vanuatu als Teil unserer Base ein neues Gebäude eingeweiht: ein Familienzentrum. Bis jetzt ist es ein großes leeres Haus mit einer tollen Küche, Platz für Schlafzimmer für Mitarbeiter und getrennte Schlafräume für Frauen und Männer, einem großen Gemeinschaftsraum und einer Veranda, die auf ein gemütliches Schwätzchen einlädt. Auch einen Klassenraum, ein Konferenzzimmer und ein Büro gibt es. Sogar ein Labor ist vorhanden, bei dem eine YWAM-Missionarin Kurse für Einheimische und als secondary school für YWAMer halten wird. 

Ganz viele tolle Möglichkeiten und Raum gibt es und das Gebäude will nun mit Leben und Vision gefüllt werden. 
Und eventuell werden wir dabei eine Rolle spielen. In Vanuatu. Mit unserem Baby. 
Das wollten wir herausfinden. 
Darum, und um ein bisschen bei den letzten Vorbereitungen für die Einweihung zu helfen, sind wir nach Vanuatu geflogen. 
Wir sind ohne eine konkrete Antwort zurück gekommen, aber nun wissen wir, wie es dort aussieht, hatten ein kleines „taste&see“ und wir können es uns gut vorstellen. Wir warten auf ein klares Wort von Gott und wenn er sagt „geht“, dann gehen wir. Wir drei, dann, nach Vanuatu. Zum Familienzentrum als Familie. 

Wir werden sehen und ich halte euch gerne auf dem Laufenden. Wer unseren Rundbrief erhalten möchte, kann sich gerne bei mir melden. 

Hast du schon einmal von Vanuatu gehört?

Love, anni





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