Samstag, 12. November 2016

davincicode für dankbarkeit

Manchmal, wenn ich alleine zuhause bin und ich die Zeit nur totschlage, dann kriecht das hässliche Monster der Unzufriedenheit in mir hoch. Im Wort steckt es bereits: UN(...)FRIEDE(...). Genervt schleiche ich durch die Wohnung oder klicke mich durchs Internet, auf der Suche nach Nichts und dabei dann nichtmal erfolgreich. Das ist ermüdend und anstrengend. Und undankbar.
Gerade war es einmal wieder so weit, obwohl ich heute eigentlich einen guten Tag hatte. Aber ich habe etwas gefunden, was mich meinen Fokus wieder richtig ausrichten lässt: ich schreibe alles auf, wofür ich dankbar bin!
Ich schreibe regelmäßig und sehr gerne Tagebuch. Aber anstatt in meinen negativen Gefühlen zu baden richte ich mich auf Gott aus und danke ihm für all seine Geschenke an mich. Ich bin erstaunt, wie schnell ich heute meine Seite gefüllt hatte.
Ich hätte auch noch weiter machen können, aber ich war schon bei der Hälfte der Seite gut drauf! :) Das ist natürlich kein Allgemeinrezept, aber nicht umsonst gibt es weise Sprüche wie "Danken schützt vor Wanken" oder "Loben zieht nach Oben"... *lach*

Vor fast zwei Jahren habe ich Ann Voskamps Buch "1000 Geschenke" gelesen und ich kann es euch sehr ans Herz legen.
Im Wesentlichen schreibt sie darüber, wie sie näher an Gottes Herz kam, indem sie begann, auch im Leid zu danken. Sie hat eine sehr bewegende und krasse Geschichte und schreibt sehr poetisch und mitreißend.
Immer wieder stellt Ann den Bezug zum Abendmahl her, der Eucharistiefeier. Das Wort Eucharistie kommt vom griechischen eucharisteo. In diesem Wort verbirgt sich ein Geheimnis. Fast schon DaVinci Code mäßig.
Wie Ann das Wort erklärt, könnt ihr in diesem Interview nachlesen. Ich habe es euch hier auch auf Deutsch übersetzt & zusammengefasst (bitte Originalquelle beachten und Anns Buch kaufen :)... )
Das Wort eucharisteo kommt in den Einsetzungsworten für das Abendmahl vor, als Jesus für das Brot dankt. In dem griechischen Wort sind zwei Wortstämme beinhaltet: charis = Gnade und chara = Freude.
Jesus erkennt das Geschenk und die Gnade, die der Vater trotz allem mit ihm hat und dankt dafür. Aus diesem Danken entsteht eine tiefe Freude. Die Chara-Freude. Sie ist das absolute Gegenteil von Unzufriedenheit. Diese Chara-Freude finde ich nur am Abendmahltisch bei Jesus, im Danken.
Und wo könnte ein besserer Ort für uns sein?

Wofür bist du dankbar? Hast du Anns Buch auch schon gelesen? 
Love & eucharisteo!
Anni



1 Kommentar:

  1. Heute Abend bin ich dankbar, dass Gott mir gezeigt hat, dass ich dankbar sein darf für das ganz eigene Leben, das er mir (und jedem anderen) gegeben hat. Dass ich mich nicht vergleichen muss. Danke für deinen Post :D :) Ich mag Ann Voskamp sehr, hab sie vor Kurzem abonniert und staune seitdem über ihre guten Worte und schönen Fotos. LG!

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