Die Geburtsphase beginnt
☼ Telefonnummern parat, auch dass jemand anderes als du telefonieren kann: Nummer der Hebamme, Betreuung für Geschwister, Geburtsfotograf, Gebetsverteiler, etc.
☼ bequeme Kleidung, auch zum Wechseln
☼ Pool, falls du keine Badewanne hast oder dich darin beengt fühlst
☼ alles, was du brauchst, um eine entspannte und beruhigende Atmospähre zu erschaffen und dich wohl und sicher zu fühlen. Lichterketten, Kerzen, Musik, Affirmationskarten, ein Poster mit Versen, Ermutigungen oder Bildern, die dich motivieren...
Die Geburt
☼ Saugfähige Unterlagen, z.B. Wickelunterlagen oder Inkontinenzunterlagen sind wirklich praktisch, meist bringt die Hebamme diese mit
☼ Snacks! und Getränke, auf die du Lust hast, ich fand Flaschen mit Sportverschluss oder mit Strohhalm praktisch
☼ einen Handspiegel, falls du das austretende Köpfchen sehen möchtest
☼ ein Kamm in der Hand zu drücken oder ein TENS Gerät kann helfen, habe ich aber beides noch nicht ausprobiert :)
☼ Duftöl, falls du das möchtest
☼ (dunkle) Müllbeutel, in der die Hebamme und der Papa direkt alles entsorgen können
Das Baby ist da!
☼ Hausgeburtsklassiker: rote Handtücher. Die müssen allerdings keineswegs rot sein ;-) um etwas aufzuwischen oder das Baby einzuwickeln praktisch, aber nur wenn sie schön trocknerweich sind
☼ warme Socken stand auf unserer Hebammenliste, mir war die ganze Zeit so warm, dass ich sie eigentlich nicht anziehen wollte, aber zur Plazentageburt und Kuscheln auf dem Sofa wars dann ganz nett
☼ eine Schale für die Plazenta oder ein Tuch zum Einschlagen/Drauflegen. Meine Hebamme schlug eine Plastiktüte vor, das Rascheln hat mich sehr gestört
☼ ein Nabelschnurbändchen statt einer Klemme zum Abnabeln
☼ alternative Lotusgeburt: Salz, Kräuter und Tasche für die Plazenta
☼ Wärmflasche, ob für Mama oder Baby
☼ eine kuschelige Decke für euch beide
☼ ein Bondingtop oder Kleidung, die dir Haut auf Haut kuscheln ermöglicht und dich trotzdem wärmt
☼ alkoholfreien Sekt / Traubensaft / Cola zum Anstoßen
Wochenbett / die ersten Tage
☼ Unterhosen aus Baumwolle habe ich Netzhöschen vorgezogen, ich habe einfach günstige große "Omaschlüpfer" in 1-2 Größen größer gekauft
☼ Einlagen, Vorlagen, Surfbretter, XXL-Binden, ...wie auch immer du sie nennen willst. Für direkt nach der Geburt fand ich eine Packung sinnvoll, aber da es sich ein bisschen nach Windel anfühlt, habe ich mir schnell eine Alternative gewünscht. Ich habe einfach Mullwindeln gefaltet (kalt einweichen, heiß mit Vorwäsche waschen, gar kein Problem und keine Flecken), Stoffbinden und Periodenunterwäsche funktioniert ebenso
☼ Retterspitz! Eine Tinktur, die man auf die Binde geben kann zum Unterstützen der Heilung
☼ Windeln fürs Baby, zum Beispiel Stoffwindeln und ein Abhaltetöpfchen / Schüssel
☼ wir versuchen möglichst lange Haut auf Haut zu kuscheln, bei uns sind das meistens 2 volle Tage gewesen. Trotzdem ist das 1. Outfit gerichtet, falls es dringend gebraucht oder gewünscht wird. Bei uns ein Body und ein Strampler aus Wolle Seide
☼ Decke oder Pucksack (aus Merinowolle) für die Momente ohne Hautkontakt / Nacht
☼ Bondingtop oder Bondingshirt
☼ ein Buch oder Handarbeitssachen für die Mama, die ganz viel Kuscheln und genießend im Bett liegen darf
☼ idealerweise ist Essen vorgekocht oder man wird bekocht von Freunden / Familie :)
☼ Wochenbettkiste für Geschwisterkinder (z.B. ruhige Beschäftigung und Snacks, die besonders und im Bett möglich sind)
☼ Set für Fußabdruck (ohne Stempel / Farbe)
☼ Stilleinlagen (aus Stoff/Wolle Seide hat bei mir gereicht, ich kenne viele, denen es nicht reicht)
☼ Milcheinschuss: war bei mir immer sehr moderat, vorbereitet zu sein mit z.B. Kohlblättern / Quarkwickeln macht Sinn, denn wenn du in der Nacht aufwachst und sofort eine Linderung brauchst, dann kaufst du nicht erst Kohl ein ;) aber viel kann ich dazu nicht sagen
☼ Heilwolle, Lanolin, Brustwarzensalbe, Silberhütchen: falls du Schmerzen beim Stillen hast, wünsche ich dir, dass du eine kompetente Hebamme hast, die dich gut beraten kann. Ich finde, dass es ein bisschen ein Ausprobieren ist, was DIR gut hilft. MIR hat Johanniskrautöl unglaublich gut geholfen (übrigens auch bei wundem Babypopo)
Wie schön, dass du hier bist! Ich lade dich ein, mit einem Kaffee oder einer Limo unter unseren Apfelbaum :) Begleite mich ein wenig auf meiner Reise durch ein Leben im Vertrauen auf Gott, Hand in Hand mit meinem Mann und unseren Kindern, als Missionare bei free!ndeed. Hier geht es um die wichtigste Ministry, die Gott uns gegeben hat: F A M I L Y und den Start ins Familienleben. Ich hoffe, du findest Inspiration, Ideen, Denkanstöße und wenn du gehst bist du ein Stück näher am Vaterherz!
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Montag, 18. Dezember 2023
Mittwoch, 18. Oktober 2023
Wie bereite ich mich auf eine Hausgeburt vor? - Körper, Geist & Seele
Zum dritten Mal bin ich schwanger und zum dritten Mal bereite ich mich auf eine Hausgeburt vor. Jetzt in der dritten Vorbereitung und mit Erfahrung der beiden anderen Geburten kann ich wohl einen noch besseren Einblick geben :)
Jede Hebamme hat für die Hausgeburt eine Liste, was alles besorgt und bereit gehalten werden soll. Diese Listen sind sich sicher sehr ähnlich, aber darum soll es heute auch gar nicht so sehr gehen. (Weil ich vermute, dass es aber trotzdem die ein oder andere interessiert, wird es dazu noch einen Extra Beitrag geben :) )
Denn neben Handtüchern, saugfähigen Unterlagen, heißem Kaffee und Riesenbinden ist auch die Atmosphäre und deine Vorbereitung im Inneren entscheidend.
Nochmal: das wichtigste um eine Hausgeburt vorzubereiten ist nicht die Materialliste, sondern die meiste Vorbereitung findet nicht in deinem Haus, sondern in DIR statt. Und deshalb ist es eigentlich auch egal, ob du zuhause gebären möchtest, oder nicht. DU bist das Haus deines Babys und DU bringst dein Kind auf diese Welt. Dein Baby hilft und handelt intuitiv bei der Geburt, die Vorbereitung brauchst also am meisten DU! Und das sowohl im Körper, als auch in deiner Seele und sogar in deinem Geist!
Körperliche Vorbereitung
Je nach dem, was für ein Bild deines Körpers du selbst hast: setze dich damit auseinander! Setze dich mit normalen Prozessen wie Ausscheidung und Körperflüssigkeiten auseinander, sie sind normal und natürlich. Deine Verdauung ist ein Wunderwerk! Gut ausgedacht und nichts daran ist eklig. Sieh deinen Körper mit den Augen eines Schöpfers oder eines liebenden Vaters: du bist sehr gut! Dein Körper trägt, hält und nährt dein Baby und ist in der Lage, dein Baby sehr gut zu gebären!
Ein riesiger Gamechanger von meiner ersten zur zweiten Geburt war, dass ich gelernt habe, meinen Körper und auch einzelne Bereiche gezielt zu entspannen. Das hört sich so logisch an und hört frau vermutlich in jedem Geburtsvorbereitungskurs. Nimm es ernst! In meiner ersten Geburt war ich irgendwann einfach sehr verkrampft, denn ich hatte Schmerzen und habe gegen sie angekämpft, irgendwann hatte ich einfach keine Kraft mehr. Denn ich war nicht gut vorbereitet. In der zweiten Schwangerschaft habe ich geübt, meinen Kiefer zu entspannen, meinen Nacken zu entspannen, meine Schultern zu entspannen, meinen Bauch zu entspannen, mein Becken und meine Hüfte zu entspannen und meine Beine zu entspannen (Holy Spirit Relaxation von Kierra Blaser). Das war wirklich ein Schlüssel, denn als ich einen kurzen Moment der Verkrampfung und des Schmerzes hatte (hallo Übergangsphase) konnte ich da gezielt arbeiten und mich neu fokussieren. Ich habe mich entschieden, Jesus weiter zu vertrauen, zu spüren, was in meinem Körper vor sich geht, wie das Baby sich dreht und bewegt und dass es alles gut ist und uns dem Ziel näher bringt. Ich habe getönt um meinen Kiefer zu entspannen und die Hüften intuitiv bewegt um alles locker zu lassen und mein Baby ohne zu pressen empfangen dürfen.
Seelische Vorbereitung
Ja, die ist so wichtig! Welche Bilder von Geburt trägst du in dir? Denk mal an eine Geburt, die du im Fernsehen gesehen oder von der du gelesen hast. Welche inneren Bilder darfst du loslassen und ersetzen? Positive Affirmationen können dabei helfen. Vor allem aber hilft dir Wissen! Ich kann dir sehr die folgenden Onlinekurse und Seiten ans Herz legen (unbezahlte und unbeauftragte Werbung)
Kinder des Königs
Painfree Birth Germany
A heavenly Welcome (englisch)
Wie in anderen Bereichen des Lebens gilt: Wissen ist Macht. Wenn du selbst weißt, wie eine physiologische Geburt funktioniert, dann bist du nicht abhängig davon, was Geburtshelfer dir sagen und raten und kannst selbstständig mit deinen Empfindungen umgehen, solange du dich wohl fühlst.
Werde dir bewusst, wie du über (deine) Geburt sprichst. Unsere Worte zeigen, was in unserem Herzen ist und sie haben Kraft, sich tief in unser Herz zu graben. Sprich positiv, sprich davon zu gebären (aktiv und kraftvoll) und nicht entbunden zu werden (passiv und kraftlos), sprich liebevoll von deinem Körper und dem deines Babys.
Geistliche Vorbereitung
Wir sind Körper, Seele und Geist, daher können wir uns nicht nur auf zwei Ebenen oder gar nur einer vorbereiten.
Bei meiner ersten Geburt dachte ich, es reicht, wenn ich den Glauben habe, dass Gott mich mit einer guten Geburt segnet und ihm vertraue. Das ist sicher ein bisschen wahr, aber es ist nicht die ganze Wahrheit. Eben aufgrund dessen, dass wir nicht nur Geist sind, sondern auch einen Körper haben und eine Geburt eins der körperlich intensivsten Erlebnisse ist, die wir vermutlich erleben können. Meine erste Geburt war zwar schön und eine natürliche Hausgeburt, trotzdem hatte ich im Nachhinein das Gefühl, dass Gott mir etwas vorenthalten hat und es hätte besser sein können. Gleichzeitig schämte ich mich, darüber zu sprechen, denn es war ja eine tolle Geburt, es ging mir gut, es ging dem Baby gut, was hatte mir eigentlich gefehlt? Gefehlt hatten mir definitiv das Wissen (siehe beim Punkt seelische Vorbereitung) und die körperliche Vorbereitung.
Inwiefern ist nun aber die geistliche Vorbereitung nötig oder überhaupt möglich?
Ich finde, es ist ein bisschen ähnlich wie mit dem, was deine Seele über Geburt glaubt. Was glaubt dein Geist über Geburt? Glaubst du, dass Gott, der gute Vater, Geburt als heiligen, göttlichen Vorgang geschaffen hat und dass sie sehr gut ist? Glaubst du, dass Gott gute Pläne für dich und für dein Baby hat? All das kannst du im Gespräch mit ihm herausfinden und vom Heiligen Geist korrigieren lassen bzw. ersetzen. Du kannst den Herrn bitten, dir zu zeigen, wo er bei deiner Geburt sein wird (oder wo er bei der vergangenen Geburt war!), welchen geheimen Ort er für dich vorbereitet hat, an den du dich in dieser anstrengeden Aufgabe flüchten kannst.
Egal, wie du vorbereitet bist, der Herr kann immer ein Wunder tun. Egal, wie dein Baby liegt, der Herr kann immer ein Wunder tun. Egal, wie es dir gerade geht, der Herr kann immer ein Wunder tun. Halleluja! Geburt ist seine Erfindung, und sie ist sehr gut. Wenn du es nicht glaubst, dann lass dein Herz und deine Perspektive heilen.
Auch wichtig ist übrigens die Vorbereitung des Partners. Willst du mehr dazu hören oder hast du eigene Erfahrungen dazu? Berichte gerne in den Kommentaren! Und die Materialliste für die Hausgeburt kommt auch noch, ganz bald :)
Vor meiner zweiten Geburt hatte ich hier schonmal über meine Geburtsvorbereitung geschrieben.
Trotzdem ist das, was ich hier zusammengetragen habe, immer noch unvollständig. Und das liegt daran, dass ich nur aus meiner Erfahrung und Perspektive schreiben kann. Geburten sind so schön und individuell, wie die Frauen und die Babys, die sie erleben. Darum hilf mir gern: Was war dein Must-Have für die Hausgeburt oder deine Geburt, wo auch immer du geboren hast?
Ein Wort zum Abschluss: Geburt ist individuell, wunderschön, kraftvoll, roh, anstrengend, eine Grenzerfahrung. Ich wünsche dir, dass du deine Geburt gut vorbereiten, gut erleben, gut reflektieren und nacharbeiten kannst und dabei Hilfe und Freundinnen oder weise Frauen an deiner Seite hast. Und vor allem den Heiligen Geist.
love, anni
Jede Hebamme hat für die Hausgeburt eine Liste, was alles besorgt und bereit gehalten werden soll. Diese Listen sind sich sicher sehr ähnlich, aber darum soll es heute auch gar nicht so sehr gehen. (Weil ich vermute, dass es aber trotzdem die ein oder andere interessiert, wird es dazu noch einen Extra Beitrag geben :) )
Denn neben Handtüchern, saugfähigen Unterlagen, heißem Kaffee und Riesenbinden ist auch die Atmosphäre und deine Vorbereitung im Inneren entscheidend.
Nochmal: das wichtigste um eine Hausgeburt vorzubereiten ist nicht die Materialliste, sondern die meiste Vorbereitung findet nicht in deinem Haus, sondern in DIR statt. Und deshalb ist es eigentlich auch egal, ob du zuhause gebären möchtest, oder nicht. DU bist das Haus deines Babys und DU bringst dein Kind auf diese Welt. Dein Baby hilft und handelt intuitiv bei der Geburt, die Vorbereitung brauchst also am meisten DU! Und das sowohl im Körper, als auch in deiner Seele und sogar in deinem Geist!
Körperliche Vorbereitung
Je nach dem, was für ein Bild deines Körpers du selbst hast: setze dich damit auseinander! Setze dich mit normalen Prozessen wie Ausscheidung und Körperflüssigkeiten auseinander, sie sind normal und natürlich. Deine Verdauung ist ein Wunderwerk! Gut ausgedacht und nichts daran ist eklig. Sieh deinen Körper mit den Augen eines Schöpfers oder eines liebenden Vaters: du bist sehr gut! Dein Körper trägt, hält und nährt dein Baby und ist in der Lage, dein Baby sehr gut zu gebären!
Ein riesiger Gamechanger von meiner ersten zur zweiten Geburt war, dass ich gelernt habe, meinen Körper und auch einzelne Bereiche gezielt zu entspannen. Das hört sich so logisch an und hört frau vermutlich in jedem Geburtsvorbereitungskurs. Nimm es ernst! In meiner ersten Geburt war ich irgendwann einfach sehr verkrampft, denn ich hatte Schmerzen und habe gegen sie angekämpft, irgendwann hatte ich einfach keine Kraft mehr. Denn ich war nicht gut vorbereitet. In der zweiten Schwangerschaft habe ich geübt, meinen Kiefer zu entspannen, meinen Nacken zu entspannen, meine Schultern zu entspannen, meinen Bauch zu entspannen, mein Becken und meine Hüfte zu entspannen und meine Beine zu entspannen (Holy Spirit Relaxation von Kierra Blaser). Das war wirklich ein Schlüssel, denn als ich einen kurzen Moment der Verkrampfung und des Schmerzes hatte (hallo Übergangsphase) konnte ich da gezielt arbeiten und mich neu fokussieren. Ich habe mich entschieden, Jesus weiter zu vertrauen, zu spüren, was in meinem Körper vor sich geht, wie das Baby sich dreht und bewegt und dass es alles gut ist und uns dem Ziel näher bringt. Ich habe getönt um meinen Kiefer zu entspannen und die Hüften intuitiv bewegt um alles locker zu lassen und mein Baby ohne zu pressen empfangen dürfen.
Seelische Vorbereitung
Ja, die ist so wichtig! Welche Bilder von Geburt trägst du in dir? Denk mal an eine Geburt, die du im Fernsehen gesehen oder von der du gelesen hast. Welche inneren Bilder darfst du loslassen und ersetzen? Positive Affirmationen können dabei helfen. Vor allem aber hilft dir Wissen! Ich kann dir sehr die folgenden Onlinekurse und Seiten ans Herz legen (unbezahlte und unbeauftragte Werbung)
Kinder des Königs
Painfree Birth Germany
A heavenly Welcome (englisch)
Wie in anderen Bereichen des Lebens gilt: Wissen ist Macht. Wenn du selbst weißt, wie eine physiologische Geburt funktioniert, dann bist du nicht abhängig davon, was Geburtshelfer dir sagen und raten und kannst selbstständig mit deinen Empfindungen umgehen, solange du dich wohl fühlst.
Werde dir bewusst, wie du über (deine) Geburt sprichst. Unsere Worte zeigen, was in unserem Herzen ist und sie haben Kraft, sich tief in unser Herz zu graben. Sprich positiv, sprich davon zu gebären (aktiv und kraftvoll) und nicht entbunden zu werden (passiv und kraftlos), sprich liebevoll von deinem Körper und dem deines Babys.
Geistliche Vorbereitung
Wir sind Körper, Seele und Geist, daher können wir uns nicht nur auf zwei Ebenen oder gar nur einer vorbereiten.
Bei meiner ersten Geburt dachte ich, es reicht, wenn ich den Glauben habe, dass Gott mich mit einer guten Geburt segnet und ihm vertraue. Das ist sicher ein bisschen wahr, aber es ist nicht die ganze Wahrheit. Eben aufgrund dessen, dass wir nicht nur Geist sind, sondern auch einen Körper haben und eine Geburt eins der körperlich intensivsten Erlebnisse ist, die wir vermutlich erleben können. Meine erste Geburt war zwar schön und eine natürliche Hausgeburt, trotzdem hatte ich im Nachhinein das Gefühl, dass Gott mir etwas vorenthalten hat und es hätte besser sein können. Gleichzeitig schämte ich mich, darüber zu sprechen, denn es war ja eine tolle Geburt, es ging mir gut, es ging dem Baby gut, was hatte mir eigentlich gefehlt? Gefehlt hatten mir definitiv das Wissen (siehe beim Punkt seelische Vorbereitung) und die körperliche Vorbereitung.
Inwiefern ist nun aber die geistliche Vorbereitung nötig oder überhaupt möglich?
Ich finde, es ist ein bisschen ähnlich wie mit dem, was deine Seele über Geburt glaubt. Was glaubt dein Geist über Geburt? Glaubst du, dass Gott, der gute Vater, Geburt als heiligen, göttlichen Vorgang geschaffen hat und dass sie sehr gut ist? Glaubst du, dass Gott gute Pläne für dich und für dein Baby hat? All das kannst du im Gespräch mit ihm herausfinden und vom Heiligen Geist korrigieren lassen bzw. ersetzen. Du kannst den Herrn bitten, dir zu zeigen, wo er bei deiner Geburt sein wird (oder wo er bei der vergangenen Geburt war!), welchen geheimen Ort er für dich vorbereitet hat, an den du dich in dieser anstrengeden Aufgabe flüchten kannst.
Egal, wie du vorbereitet bist, der Herr kann immer ein Wunder tun. Egal, wie dein Baby liegt, der Herr kann immer ein Wunder tun. Egal, wie es dir gerade geht, der Herr kann immer ein Wunder tun. Halleluja! Geburt ist seine Erfindung, und sie ist sehr gut. Wenn du es nicht glaubst, dann lass dein Herz und deine Perspektive heilen.
Auch wichtig ist übrigens die Vorbereitung des Partners. Willst du mehr dazu hören oder hast du eigene Erfahrungen dazu? Berichte gerne in den Kommentaren! Und die Materialliste für die Hausgeburt kommt auch noch, ganz bald :)
Vor meiner zweiten Geburt hatte ich hier schonmal über meine Geburtsvorbereitung geschrieben.
Trotzdem ist das, was ich hier zusammengetragen habe, immer noch unvollständig. Und das liegt daran, dass ich nur aus meiner Erfahrung und Perspektive schreiben kann. Geburten sind so schön und individuell, wie die Frauen und die Babys, die sie erleben. Darum hilf mir gern: Was war dein Must-Have für die Hausgeburt oder deine Geburt, wo auch immer du geboren hast?
Ein Wort zum Abschluss: Geburt ist individuell, wunderschön, kraftvoll, roh, anstrengend, eine Grenzerfahrung. Ich wünsche dir, dass du deine Geburt gut vorbereiten, gut erleben, gut reflektieren und nacharbeiten kannst und dabei Hilfe und Freundinnen oder weise Frauen an deiner Seite hast. Und vor allem den Heiligen Geist.
love, anni
Samstag, 18. Juli 2020
Geburtsvorbereitung für die zweite Geburt
Wie bereite ich mich auf meine Geburt vor? Vor allem im Rückblick auf die 1. Geburt, was werde ich gleich und was würde ich diesmal anders machen?
Das will ich dir heute ein bisschen beantworten.
Vor Lous Geburt sind wir in der 31. SSW aus Neuseeland nach Deutschland gekommen. Ich habe in Neuseeland als Geburtsvorbereitung Workoutvideos gemacht, aber ansonsten war die Geburt gefühlt noch sehr weit weg.
Als wir in Deutschland waren, habe ich an den letzten paar Abenden eines Geburtsvorbereitungskurses teilgenommen, doch da ging es hauptsächlich um Stillen und Wochenbett. Ich habe hier wundervolle Frauen kennengelernt, und dafür hat sich der Kurs gelohnt. Für die Geburtsvorbereitung hat er mir leider nichts gebracht...
Ich habe Videos angeschaut, von Geburten und auch von Hebammen, die den Geburtsablauf erklären.
Soweit zu meiner ersten Geburt. Diese war eine wunderbare Hausgeburt, die ziemlich lang dauerte und die mir sehr viel Kraft abverlangte. Eine natürliche Geburt. Nicht ganz so wie erhofft und erträumt, im ersten Moment war ich tatsächlich enttäuscht. Hatte das nicht viel zu lange gedauert, war viel zu anstrengend, ich viel zu unfokussiert und leidend? Das war mein Eindruck von mir. Die nächste Geburt sollte auf jeden Fall anders werden. Und auch wenn ich jetzt weiß, dass meine erste Geburt wunderbar war und ich es gut gemacht habe, freue ich mich nun sehr auf das 2. Mal. Mit ein bisschen mehr Erfahrung, mehr Fokus, dem Wissen über meine Stärken und Schwächen und was ich mag und nicht mag und ganz viel neuem Gottvertrauen!
Vorweg, die ideale Geburtsvorbereitung gibt es wahrscheinlich nicht, denn du weißt nie, wie deine Geburt werden wird. Ein bisschen Spontaneität ist sicher immer gefragt und das Entspannen-Können und Loslassen-Können in unterschiedlichsten Situationen ist super wichtig. Das ist auch etwas, was ich übe mit gezielten Übungen.
In einem ihrer Videos beschreibt Kierra Blaser (Hier kommst du zu ihrer YouTube Seite :)), deren Online-Geburtsvorbereitungskurs ich gemacht habe, den Unterschied zwischen Glaube und Hoffnung/Vertrauen in der Geburt. Das finde ich ganz vorweg wichtig zu wissen:
GLAUBE für spezifische Dinge, die passieren werden / wie sie ablaufen werden, ABER
VERTRAUE und HOFFE, dass Gott gut ist, EGAL was passiert und dass es trotz allem immer noch gut wird. Das verspricht Gott uns.
Das bedeutet: Wenn ich eine schlechte Erfahrung hatte, sollte ich sie aufarbeiten, reflektieren, glauben, dass es diesmal anders und gut werden kann.
Wenn meine negative Einstellung "nur" von der Gesellschaft geprägt ist, ist es sicher einfacher, sich ein positives Bild zu verschaffen.
Ich spreche positiv und hoffnungsvoll über meine Geburt, denn ich weiß, welche Kraft meine Worte haben. Ich schaue mir Videos von Geburten an, die schön sind. Das sind oft Hausgeburten, aber nicht ausschließlich.
Auch wenn du eine außerklinische Geburt planst, was nur wenige Prozent aller Frauen in Deutschland tun, dann informiere dich gut über den Prozess und Ablauf einer Geburt. Wenn du weißt, was auf dich zukommt, kannst du mit den unterschiedlichen Phasen und Gefühlen gut umgehen.
Vor Lous Geburt habe ich mehr gezielten Sport gemacht, um meine Muskulatur zu stärken und trainieren für diesen "Marathon Geburt". Diesmal habe ich dafür entweder keine Zeit, da es zusammen mit Lou nicht gut klappt, oder keine Kraft oder keine Lust... aber ich fühle mich durch das Tragen von Lou und den Alltag mit ihr besonders im Rücken diesmal sowieso stärker als vor ihrer Geburt. Es ist sicher trotzdem kein Fehler, auch den Körper sowie den Geist gezielt auf diese Kraftattacke vorzubereiten. Auch dazu gibt es wunderbare Videos von Kierra Blaser und anderen wunderbaren Frauen. Bauchtanz soll auch toll sein :)
Ich höre regelmäßig die Proklamationen, Bibelverse und Übungen von Kierra Blaser, weil sie in meinem Kurs dabei waren. Du kannst dir natürlich auch selbst Bibelverse heraussuchen, die Gott dir zeigt oder die dich ansprechen!
Ich habe mir einige für mich wichtige Bibelverse aufgeschrieben und neben der Toilette aufgehängt. Wo sonst sitzt man mal in Ruhe und hat einen Moment Zeit, um ein paar Bibelverse durchzulesen? :D
Den bereits erwähnten Online-Kurs "A heavenly Welcome" habe ich mit meinem Mann durchgeschaut und dabei auch besprochen, was wir uns für die nächste Geburt wünschen. Ich plane, ihn jetzt noch einmal allein durchzuführen.
In diesen letzten Wochen, die nun anstehen (es sind nur noch rund 2 Monate!!) plane ich noch intensiver die Übungen zur Entspannung zu machen. Das Ziel ist, dass ich mich/meinen Körper in jeder Situation entspannen kann. (Kann man super üben mit einem Kleinkind! :D)
Außerdem möchte ich noch einen Tag (oder einen halben, mal schauen, wie wir es einrichten können) Zeit allein mit Gott verbringen. Mal schauen, was er über die Geburt zu sagen hat ;)
Und gezielt beten mein Mann und ich für die Geburt, nicht täglich, aber immer wieder. Segnen meinen Körper, segnen das Baby. Sprechen Gottes gute Wege aus über unsere wachsende Familie.
Ich lese wenig, aber ausgewählt und gezielt. Beispielsweise immer wöchentlich zum Wochenwechsel aus dem Buch "Beten für mein Baby" von Jennifer Polimino. Gerne teile ich auch mal meine Leseliste mit dir.
Meine Online Freundin Salome hat mir erzählt, dass sie einen konkreten Abend mit ihrem Mann Zeit genommen hat, um für alle vorher gesammelten Ängste und Bedenken zu beten und Mama und Kind unter Gottes Schutz zu stellen. Auch das wollen wir noch machen.
Gott möchte zu dir sprechen, über deine Geburt und durch deine Geburt. Alles, was passiert, kann unserer Beziehung mit Gott dienen, wenn wir unsere Herzen für ihn aufmachen.
So weit mal... Hast du noch eine Frage?
Love,
anni
Das will ich dir heute ein bisschen beantworten.
Vor Lous Geburt sind wir in der 31. SSW aus Neuseeland nach Deutschland gekommen. Ich habe in Neuseeland als Geburtsvorbereitung Workoutvideos gemacht, aber ansonsten war die Geburt gefühlt noch sehr weit weg.
Als wir in Deutschland waren, habe ich an den letzten paar Abenden eines Geburtsvorbereitungskurses teilgenommen, doch da ging es hauptsächlich um Stillen und Wochenbett. Ich habe hier wundervolle Frauen kennengelernt, und dafür hat sich der Kurs gelohnt. Für die Geburtsvorbereitung hat er mir leider nichts gebracht...
Ich habe Videos angeschaut, von Geburten und auch von Hebammen, die den Geburtsablauf erklären.
Soweit zu meiner ersten Geburt. Diese war eine wunderbare Hausgeburt, die ziemlich lang dauerte und die mir sehr viel Kraft abverlangte. Eine natürliche Geburt. Nicht ganz so wie erhofft und erträumt, im ersten Moment war ich tatsächlich enttäuscht. Hatte das nicht viel zu lange gedauert, war viel zu anstrengend, ich viel zu unfokussiert und leidend? Das war mein Eindruck von mir. Die nächste Geburt sollte auf jeden Fall anders werden. Und auch wenn ich jetzt weiß, dass meine erste Geburt wunderbar war und ich es gut gemacht habe, freue ich mich nun sehr auf das 2. Mal. Mit ein bisschen mehr Erfahrung, mehr Fokus, dem Wissen über meine Stärken und Schwächen und was ich mag und nicht mag und ganz viel neuem Gottvertrauen!
Geburten sind individuell
In einem ihrer Videos beschreibt Kierra Blaser (Hier kommst du zu ihrer YouTube Seite :)), deren Online-Geburtsvorbereitungskurs ich gemacht habe, den Unterschied zwischen Glaube und Hoffnung/Vertrauen in der Geburt. Das finde ich ganz vorweg wichtig zu wissen:
GLAUBE für spezifische Dinge, die passieren werden / wie sie ablaufen werden, ABER
VERTRAUE und HOFFE, dass Gott gut ist, EGAL was passiert und dass es trotz allem immer noch gut wird. Das verspricht Gott uns.
Geburten sind wunderschön
Ich glaube, das wichtigste ist zu erkennen, egal, ob man schon ein Baby zur Welt gebracht hat oder nicht, dass Geburten etwas wunderschönes sind. Unser Blick und unsere mentale Einstellung beeinflussen maßgeblich, ob die Geburt gut werden kann oder nicht.Das bedeutet: Wenn ich eine schlechte Erfahrung hatte, sollte ich sie aufarbeiten, reflektieren, glauben, dass es diesmal anders und gut werden kann.
Wenn meine negative Einstellung "nur" von der Gesellschaft geprägt ist, ist es sicher einfacher, sich ein positives Bild zu verschaffen.
Ich spreche positiv und hoffnungsvoll über meine Geburt, denn ich weiß, welche Kraft meine Worte haben. Ich schaue mir Videos von Geburten an, die schön sind. Das sind oft Hausgeburten, aber nicht ausschließlich.
Geburten sind natürlich
Ich bereite mich in dem Rahmen, wie es geht, natürlich auf meine Geburt vor. Denn was gibt es natürlicheres als eine Geburt? Für mich ist der erste Impuls nicht, für eine Geburt ein Krankenhaus aufzusuchen. Wenn das für dich so ist, ist es ok. Dann informiere dich sehr gut und triff im Voraus Entscheidungen, was du möchtest und was du nicht möchtest. Schreibe es auf und sprich mit deinem Ehemann darüber, dass er genau so gut Bescheid weiß, wie du. Unter der Geburt ist er dein Sprachrohr.Auch wenn du eine außerklinische Geburt planst, was nur wenige Prozent aller Frauen in Deutschland tun, dann informiere dich gut über den Prozess und Ablauf einer Geburt. Wenn du weißt, was auf dich zukommt, kannst du mit den unterschiedlichen Phasen und Gefühlen gut umgehen.
Geburten sind kraftvoll
Geburten sind Naturgewalt pur. Frauenpower vom Feinsten. Der Körper wird natürlich strapaziert und hat eine Menge Arbeit zu tun.Vor Lous Geburt habe ich mehr gezielten Sport gemacht, um meine Muskulatur zu stärken und trainieren für diesen "Marathon Geburt". Diesmal habe ich dafür entweder keine Zeit, da es zusammen mit Lou nicht gut klappt, oder keine Kraft oder keine Lust... aber ich fühle mich durch das Tragen von Lou und den Alltag mit ihr besonders im Rücken diesmal sowieso stärker als vor ihrer Geburt. Es ist sicher trotzdem kein Fehler, auch den Körper sowie den Geist gezielt auf diese Kraftattacke vorzubereiten. Auch dazu gibt es wunderbare Videos von Kierra Blaser und anderen wunderbaren Frauen. Bauchtanz soll auch toll sein :)
Wie bereite ich mich denn nun vor?
Ganz konkret in meinem Fall sieht meine Geburtsvorbereitung dieses Mal so aus:Ich höre regelmäßig die Proklamationen, Bibelverse und Übungen von Kierra Blaser, weil sie in meinem Kurs dabei waren. Du kannst dir natürlich auch selbst Bibelverse heraussuchen, die Gott dir zeigt oder die dich ansprechen!
Ich habe mir einige für mich wichtige Bibelverse aufgeschrieben und neben der Toilette aufgehängt. Wo sonst sitzt man mal in Ruhe und hat einen Moment Zeit, um ein paar Bibelverse durchzulesen? :D
Den bereits erwähnten Online-Kurs "A heavenly Welcome" habe ich mit meinem Mann durchgeschaut und dabei auch besprochen, was wir uns für die nächste Geburt wünschen. Ich plane, ihn jetzt noch einmal allein durchzuführen.
In diesen letzten Wochen, die nun anstehen (es sind nur noch rund 2 Monate!!) plane ich noch intensiver die Übungen zur Entspannung zu machen. Das Ziel ist, dass ich mich/meinen Körper in jeder Situation entspannen kann. (Kann man super üben mit einem Kleinkind! :D)
Außerdem möchte ich noch einen Tag (oder einen halben, mal schauen, wie wir es einrichten können) Zeit allein mit Gott verbringen. Mal schauen, was er über die Geburt zu sagen hat ;)
Und gezielt beten mein Mann und ich für die Geburt, nicht täglich, aber immer wieder. Segnen meinen Körper, segnen das Baby. Sprechen Gottes gute Wege aus über unsere wachsende Familie.
Ich lese wenig, aber ausgewählt und gezielt. Beispielsweise immer wöchentlich zum Wochenwechsel aus dem Buch "Beten für mein Baby" von Jennifer Polimino. Gerne teile ich auch mal meine Leseliste mit dir.
Meine Online Freundin Salome hat mir erzählt, dass sie einen konkreten Abend mit ihrem Mann Zeit genommen hat, um für alle vorher gesammelten Ängste und Bedenken zu beten und Mama und Kind unter Gottes Schutz zu stellen. Auch das wollen wir noch machen.
Mein Rat für dich
Bleib in Verbindung mit dem Heiligen Geist, besonders in dieser sensiblen Zeit der Schwangerschaft und Geburt. Gerade weil es so eine wenig kontrollierbare und außergewöhnliche Zeit ist, die noch dazu so ursprünglich und natürlich erlebt werden kann, ist es ganz besonders, jetzt mit Gott zu connecten.Gott möchte zu dir sprechen, über deine Geburt und durch deine Geburt. Alles, was passiert, kann unserer Beziehung mit Gott dienen, wenn wir unsere Herzen für ihn aufmachen.
So weit mal... Hast du noch eine Frage?
Love,
anni
Dienstag, 23. Juni 2020
wunderbar weiblich
Ich bin nun schon über eine Woche im 3. Trimester angelangt und meine Schwangerschaft ist nicht mehr zu übersehen. Das merke ich vor allem auch an den Blicken, wenn wir unterwegs sind oder wenn ich nicht durch den Spalt zwischen Badezimmertür und Waschbecken in unserem kleinen Bad durchpasse.
Und ich muss sagen, dass ich diesen Kugelbauch liebe. In der Schwangerschaft fühle ich mich so richtig weiblich und schön. Das ist sicher auch dadurch bedingt, dass es mir einfach gut geht, ich es liebe, mein Baby beständig zu spüren und ich einfach so fasziniert bin, dass da ein kleiner Mensch in mir wächst.
Schon meine erste Schwangerschaft hat mir ein ganz neues Körpergefühl geschenkt. Ich kann viel besser "hören", was mein Körper braucht - Wasser, Obst, Ruhe, Bewegung, etc. - und schaffe es auch viel besser, dann darauf einzugehen. Das trägt noch mal mehr zu einem guten Körpergefühl bei.
In dieser Schwangerschaft bin ich, dank meinem Kleinkind, noch viel beweglicher und fitter und ich bin so stolz und dankbar, was mein Körper gerade leistet. Ganz nebenbei und ohne mein Zutun wird in meinem Bauch ein wunderbarer neuer Mensch geformt.
Eine Schwangerschaft ist extrem und geht manchmal auch mit mehr Beschwerden einher. Auch ich bin kurzatmig, müde und trage täglich Kompressionsstrümpfe, die ich nicht sonderlich bequem oder sexy finde. Die ersten kleinen Risse in meiner Bauchhaut werden sichtbar. Mein Bauchnabel sieht echt komisch aus. Aber: was für eine krasse Leistung vollbringe ich grade, während ich nur hier sitze und das schreibe. In mir lebt ein anderer Mensch, ein kleiner Junge, den Gott gerade liebevoll wachsen lässt. Das finde ich einfach nur beeindruckend und es gibt mir auf das Leben als Gesamtes eine ganz neue Sicht.
Wie wertvoll ist jedes Leben!
Wie viel Liebe steckt der Schöpfer in jeden Menschen!
Wie viel kann eine Frau aushalten!
Und auch: Wie viel Schönheit steckt in diesem ganzen Prozess, im Wachsen und im Leben, im Zurückbilden. In diesem Kreislauf. Nicht jede Phase ist schön. Aber Gott hält jede Phase und begleitet uns in jeder Phase und es ist gut.
Ich mag diese Natürlichkeit, die mir gerade wieder so sehr vor Augen steht. Diese "raw beauty". Das Wort fesselt mich. Natürliche, reine Schönheit. Kraftvoll. Rund. Weich. Sicher.
love,
anni
| schwanger in Neuseeland mit Louisa |
Schon meine erste Schwangerschaft hat mir ein ganz neues Körpergefühl geschenkt. Ich kann viel besser "hören", was mein Körper braucht - Wasser, Obst, Ruhe, Bewegung, etc. - und schaffe es auch viel besser, dann darauf einzugehen. Das trägt noch mal mehr zu einem guten Körpergefühl bei.
In dieser Schwangerschaft bin ich, dank meinem Kleinkind, noch viel beweglicher und fitter und ich bin so stolz und dankbar, was mein Körper gerade leistet. Ganz nebenbei und ohne mein Zutun wird in meinem Bauch ein wunderbarer neuer Mensch geformt.
| yay, Kompressionsstrümpfe! |
Wie wertvoll ist jedes Leben!
Wie viel Liebe steckt der Schöpfer in jeden Menschen!
Wie viel kann eine Frau aushalten!
Und auch: Wie viel Schönheit steckt in diesem ganzen Prozess, im Wachsen und im Leben, im Zurückbilden. In diesem Kreislauf. Nicht jede Phase ist schön. Aber Gott hält jede Phase und begleitet uns in jeder Phase und es ist gut.
Ich mag diese Natürlichkeit, die mir gerade wieder so sehr vor Augen steht. Diese "raw beauty". Das Wort fesselt mich. Natürliche, reine Schönheit. Kraftvoll. Rund. Weich. Sicher.
love,
anni
Mittwoch, 10. Juni 2020
Schwangerschaft ohne (vor)SORGE?!
Ich möchte dich ein bisschen an meiner zweiten Schwangerschaft teilhaben lassen.
Erstmal vorweg: Ich habe eine sehr unkomplizierte und beschwerdefreie Schwangerschaft. Mir ist klar, dass das nicht für jede Frau der Fall ist und ich bin super dankbar dafür!
Wenn es Komplikationen gäbe, dann würde ich neben Gebet und Hebammenrat natürlich auch meine Ärztin hinzuziehen!
Als ich gerade rausgefunden hatte, dass ich wieder schwanger bin, wollte ich am liebsten jedem davon erzählen. Doch da das erst nach und nach ging (warten, bis man sich persönlich trifft, etc.) konnte ich es eine ganze Weile auf instagram noch nicht verraten.
Daher habe ich ein zweites Profil eröffnet, extra für die Schwangerschaft. Jetzt bin ich ja gar nicht mehr bei instagram aktiv, das Schwangerschaftsprofil war tatsächlich mit ein Grund dafür.
Ich schaute mit meinem Schwangerschaftsprofil auch hauptsächlich, was andere Schwangere so posten und war entsetzt: jeden Tag ein Bild eines neuen Schwangerschaftstest, Texte über Sorgen, Ängste, Probleme mit dem Arbeitgeber. Insgesamt eine negative Stimmung. Wo waren da die Freude über die Schwangerschaft, das Vertrauen in das Baby und den eigenen Körper?
Ich hingegen machte mein positives Gefühl zum Programm und zum Namen und wollte den alten Begriff für eine Schwangerschaft wieder aufleben lassen, das nannte man früher "guter Hoffnung sein". So wollte ich einen Gegenpart setzen und meine Mitschwangeren zum Nachdenken anregen.
Das stellte sich jedoch als schwierig heraus und, ehrlich gesagt, war es mir viel zu anstrengend, in diesem negativen Strudel gegen den Strom zu schwimmen, noch dazu mit einem neu eröffneten Profil. Darum habe ich von meinen beiden Instagram Accounts jetzt erstmal Abstand genommen.
Aber in meinem echten Leben, da mache ich das.
Nicht nur Schwangerschaft ohne Sorge, sondern Leben ohne Sorge. Denn da ist die Bibel so klar:
Gott sorgt sich um uns und für uns. Wir können das Sorgen getrost sein lassen.
Wie sieht das nun konkret in meiner Schwangerschaft aus?
Für mich äußert sich das auf unterschiedliche Arten:
- Vertrauen in Gott und meinen Körper
Ich vertraue Gott, dass er meinen Körper so gemacht hat, dass ich dieses Baby heranwachsen lassen und gebären kann. Wenn es irgendwo drückt oder ziept, ist mein erster Gedanke nicht von Angst geprägt. Ich versuche durch Schonen oder sanfte Bewegung und Gebet und evtl. natürlichen Hilfsmitteln, wie ätherischen Ölen, mir Linderung zu verschaffen. Kein Grund, gleich in Panik zu verfallen. Ich spreche über meinem Körper aus, dass er gesund ist und dass das Baby in Sicherheit ist. Alles, worüber ich mir unsicher bin, bespreche ich auch mit meiner Hebamme.
- Begleitung durch eine Hebamme
Statt die Vorsorgen hauptsächlich von der Frauenärztin durchführen zu lassen, betreut mich von der Vorsorge bis ins Wochenbett die gleiche erfahrene und mir sympathische Frau: meine Hausgeburtshebamme. Eine solche Begleitung zu haben ist Gold wert und leider nicht an allen Orten möglich. Wenn man sich früh genug darum kümmert, ist es aber häufig möglich. Auch ohne Hausgeburt kann man die Vorsorge bei einer Hebamme machen lassen.
Hebammen haben meist einen anderen Ansatz als Ärzte und allein dadurch wird die Vorsorge schon weniger sorgenvoll.
- Abwägen: welche Untersuchungen brauche ich wirklich
Wir haben uns entschieden, nur die 3 standardmäßigen Ultraschall Screenings machen zu lassen. Auch den Blutzuckertest habe ich durchführen lassen, allerdings von meiner Hebamme. Ärzte raten gerne zu vielen Untersuchungen, um sich rechtlich abzusichern. Für die Frau ist das nicht unbedingt von Vorteil. Meine Frauenärztin schlug mir beispielsweise einen zusätzlichen Ultraschall in der 39. Woche vor, um das Gewicht und die Größe des Babys zu schätzen. Der Sinn hierbei erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Ich habe bereits ein ziemlich großes Baby geboren, weiß also, dass auch dieses Baby durch mein Becken passen wird (ein zu schmales Becken ist sehr selten). Meine Hebamme tastet das Baby bei jeder Vorsorge und schätzt ebenfalls die Größe. Die Messungen mit dem Ultraschall sind recht ungenau. Welchen Nutzen habe ich von einem geschätzten Gewicht? Ich finde keinen und denke eher, dass es Sorgen auslösen könnte, dass das Baby eben nicht die richtige Größe hat. Auch hier will ich vertrauen.
Das gleiche gilt für die standardmäßigen CTG Untersuchungen, die in Frauenarztpraxen ab der 30. Woche regelmäßig durchgeführt werden. Das ist nur eine Absicherung für den Arzt und meist nicht nötig, zudem ist es für viele Frauen unbequem und auch für das Baby vielleicht nicht so angenehm, das weiß man natürlich nicht genau.
Meine Hebamme kontrolliert die Herztöne des Babys, entweder mit einem Hörrohr oder mit einem mobilen CTG-Gerät. Eine Dauer von einer halben Stunde finde ich nicht gerechtfertigt. Hat das Kind eine Auffälligkeit, die man auf jeden Fall sofort nach der Geburt behandeln muss, würde es auch der Hebamme auffallen.
Ob ich ein Untersuchungsangebot annehme oder ablehne hängt natürlich mit dem gesamten Schwangerschaftsverlauf zusammen. Ist er unauffällig, sehe ich meist keinen Grund für eine Zusatzuntersuchung.
Generell würde ich sagen:
Ich sorge mich nicht. Gott sorgt für mich. Ich sorge mich UM mich und mein Baby.
Das heißt: angst- oder panikvolle Gedanken haben keinen Platz. Die tun meinem Baby nämlich auch nicht gut. Wenn sie doch mal aufkommen, gebe ich sie im Gebet Gott ab oder bespreche sie mit meinem Mann oder meiner Hebamme. Ich versorge mich und meinen Körper und damit mein Baby gut, sich nicht-sorgen bedeutet nicht, sich nicht um die Bedürfnisse zu kümmern. Aber ich lebe ohne Sorge.
Das wünsche ich dir auch, dass du eine beschwerdefreie und sorglose Schwangerschaft erleben darfst! Es ist ein riesiges Geschenk und nicht selbstverständlich. Aber wir dürfen es aus Gottes Hand empfangen.
love,
anni
Erstmal vorweg: Ich habe eine sehr unkomplizierte und beschwerdefreie Schwangerschaft. Mir ist klar, dass das nicht für jede Frau der Fall ist und ich bin super dankbar dafür!
Wenn es Komplikationen gäbe, dann würde ich neben Gebet und Hebammenrat natürlich auch meine Ärztin hinzuziehen!
Daher habe ich ein zweites Profil eröffnet, extra für die Schwangerschaft. Jetzt bin ich ja gar nicht mehr bei instagram aktiv, das Schwangerschaftsprofil war tatsächlich mit ein Grund dafür.
Ich schaute mit meinem Schwangerschaftsprofil auch hauptsächlich, was andere Schwangere so posten und war entsetzt: jeden Tag ein Bild eines neuen Schwangerschaftstest, Texte über Sorgen, Ängste, Probleme mit dem Arbeitgeber. Insgesamt eine negative Stimmung. Wo waren da die Freude über die Schwangerschaft, das Vertrauen in das Baby und den eigenen Körper?
Ich hingegen machte mein positives Gefühl zum Programm und zum Namen und wollte den alten Begriff für eine Schwangerschaft wieder aufleben lassen, das nannte man früher "guter Hoffnung sein". So wollte ich einen Gegenpart setzen und meine Mitschwangeren zum Nachdenken anregen.
Das stellte sich jedoch als schwierig heraus und, ehrlich gesagt, war es mir viel zu anstrengend, in diesem negativen Strudel gegen den Strom zu schwimmen, noch dazu mit einem neu eröffneten Profil. Darum habe ich von meinen beiden Instagram Accounts jetzt erstmal Abstand genommen.
Aber in meinem echten Leben, da mache ich das.
Nicht nur Schwangerschaft ohne Sorge, sondern Leben ohne Sorge. Denn da ist die Bibel so klar:
Gott sorgt sich um uns und für uns. Wir können das Sorgen getrost sein lassen.
Wie sieht das nun konkret in meiner Schwangerschaft aus?
Für mich äußert sich das auf unterschiedliche Arten:
- Vertrauen in Gott und meinen Körper
Ich vertraue Gott, dass er meinen Körper so gemacht hat, dass ich dieses Baby heranwachsen lassen und gebären kann. Wenn es irgendwo drückt oder ziept, ist mein erster Gedanke nicht von Angst geprägt. Ich versuche durch Schonen oder sanfte Bewegung und Gebet und evtl. natürlichen Hilfsmitteln, wie ätherischen Ölen, mir Linderung zu verschaffen. Kein Grund, gleich in Panik zu verfallen. Ich spreche über meinem Körper aus, dass er gesund ist und dass das Baby in Sicherheit ist. Alles, worüber ich mir unsicher bin, bespreche ich auch mit meiner Hebamme.
- Begleitung durch eine Hebamme
Statt die Vorsorgen hauptsächlich von der Frauenärztin durchführen zu lassen, betreut mich von der Vorsorge bis ins Wochenbett die gleiche erfahrene und mir sympathische Frau: meine Hausgeburtshebamme. Eine solche Begleitung zu haben ist Gold wert und leider nicht an allen Orten möglich. Wenn man sich früh genug darum kümmert, ist es aber häufig möglich. Auch ohne Hausgeburt kann man die Vorsorge bei einer Hebamme machen lassen.
Hebammen haben meist einen anderen Ansatz als Ärzte und allein dadurch wird die Vorsorge schon weniger sorgenvoll.
- Abwägen: welche Untersuchungen brauche ich wirklich
Wir haben uns entschieden, nur die 3 standardmäßigen Ultraschall Screenings machen zu lassen. Auch den Blutzuckertest habe ich durchführen lassen, allerdings von meiner Hebamme. Ärzte raten gerne zu vielen Untersuchungen, um sich rechtlich abzusichern. Für die Frau ist das nicht unbedingt von Vorteil. Meine Frauenärztin schlug mir beispielsweise einen zusätzlichen Ultraschall in der 39. Woche vor, um das Gewicht und die Größe des Babys zu schätzen. Der Sinn hierbei erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Ich habe bereits ein ziemlich großes Baby geboren, weiß also, dass auch dieses Baby durch mein Becken passen wird (ein zu schmales Becken ist sehr selten). Meine Hebamme tastet das Baby bei jeder Vorsorge und schätzt ebenfalls die Größe. Die Messungen mit dem Ultraschall sind recht ungenau. Welchen Nutzen habe ich von einem geschätzten Gewicht? Ich finde keinen und denke eher, dass es Sorgen auslösen könnte, dass das Baby eben nicht die richtige Größe hat. Auch hier will ich vertrauen.
Das gleiche gilt für die standardmäßigen CTG Untersuchungen, die in Frauenarztpraxen ab der 30. Woche regelmäßig durchgeführt werden. Das ist nur eine Absicherung für den Arzt und meist nicht nötig, zudem ist es für viele Frauen unbequem und auch für das Baby vielleicht nicht so angenehm, das weiß man natürlich nicht genau.
Meine Hebamme kontrolliert die Herztöne des Babys, entweder mit einem Hörrohr oder mit einem mobilen CTG-Gerät. Eine Dauer von einer halben Stunde finde ich nicht gerechtfertigt. Hat das Kind eine Auffälligkeit, die man auf jeden Fall sofort nach der Geburt behandeln muss, würde es auch der Hebamme auffallen.
Ob ich ein Untersuchungsangebot annehme oder ablehne hängt natürlich mit dem gesamten Schwangerschaftsverlauf zusammen. Ist er unauffällig, sehe ich meist keinen Grund für eine Zusatzuntersuchung.
Generell würde ich sagen:
Ich sorge mich nicht. Gott sorgt für mich. Ich sorge mich UM mich und mein Baby.
Das heißt: angst- oder panikvolle Gedanken haben keinen Platz. Die tun meinem Baby nämlich auch nicht gut. Wenn sie doch mal aufkommen, gebe ich sie im Gebet Gott ab oder bespreche sie mit meinem Mann oder meiner Hebamme. Ich versorge mich und meinen Körper und damit mein Baby gut, sich nicht-sorgen bedeutet nicht, sich nicht um die Bedürfnisse zu kümmern. Aber ich lebe ohne Sorge.
Das wünsche ich dir auch, dass du eine beschwerdefreie und sorglose Schwangerschaft erleben darfst! Es ist ein riesiges Geschenk und nicht selbstverständlich. Aber wir dürfen es aus Gottes Hand empfangen.
love,
anni
Dienstag, 28. April 2020
Bergfest
Die ersten Wochen einer Schwangerschaft sind so besonders! Noch kaum jemand weiß von der Schwangerschaft und selbst mein Mann hat manchmal gesagt, dass er sich bewusst erinnern muss, dass ich schwanger bin. Aber die Mama kann kaum vergessen, dass in ihrem Bauch ein kleines Menschlein heranwächst. Es ist so ein Wunder und so eine besondere Zeit, für Mama und Baby!
Ich weiß, dass viele Frauen in dieser Zeit von Ängsten geplagt sind, die hatte ich jedoch überhaupt nicht. Ich weiß, dass nichts passiert, ohne dass Gott es zulässt. Von Anfang an hatte ich in beiden Schwangerschaften ein großes Vertrauen in Gott und in meinen Körper und das Baby. Ich wünsche mir so, dass da mehr Frauen hinkommen können, vor allem zu einem gesunden Selbstvertrauen. Leider wird das von den Frauenärzten, den Medien und der Wirtschaft nicht gerade gefördert. Mit Angst kann man besser Geld verdienen. Also ziehe ich mich möglichst weit von all diesen drei Dingen zurück und konzentriere mich auf meinen Körper, meine Beziehung mit Gott und dem Baby und lasse mich von einer Hebamme, der ich vertraue, versorgen und beraten.
Dieses Mal lief der Beginn der Schwangerschaft total nebenher, da ich mit Lou gut beschäftigt war. Als wir von der Schwangerschaft erfahren haben war Lou gerade 13 Monate alt.
Es ging mir aber auch die ganze Zeit sehr gut und ich hatte weder Übelkeit noch sonstige Beschwerden. Sobald ein Anflug von Übelkeit oder Beschwerden kam, habe ich ihnen im Namen Jesu befohlen zu verschwinden. Eine gute Übung für die Geburt :)
In dieser zweiten Schwangerschaft war alles schon früher dran, ich habe unser Baby das erste Mal schon in der 14. Woche gespürt und schon relativ früh, auch etwa um diese Zeit, konnte ich mein Kügelchen nicht mehr wirklich gut verstecken. Es machte sich also doch schon gut bemerkbar und wollte wohl nicht nur so nebenher
Aber erst seit der 18. Woche, wie bei Lou, fühle ich das Baby täglich.
Das Baby, das unser Sohn ist! Es ist noch total ungewohnt, das Geschlecht zu wissen. Lou war bis zu ihrer Geburt einfach unser Baby, wir haben erst bei der Geburt herausgefunden, dass sie ein Mädchen ist. Wobei wir fast sicher waren, dass sie ein Mädchen ist, denn Tobi träumte sowohl das Geschlecht als auch den Namen.
Auch dieses Mal hat Tobi wieder einen Traum über unser Baby gehabt, und diesmal war es ein Junge. Er hatte also wieder Recht :) Leider hat er (noch) nicht vom Namen geträumt und das ist bei einem Jungsnamen für uns echt eine Herausforderung - immer her also mit den guten Vorschlägen.
Jetzt liegt nur noch der Sommer vor uns, bis wir unser Septemberbaby begrüßen dürfen! Ich bin gespannt, wie der Sommer wird, wir wohnen im obersten Stock und letzten Sommer war es schon gut warm. Ich hoffe inständig, dass die Schwimmbäder noch öffnen werden, aber ich gehe mal nicht davon aus. Vielleicht besorgen wir uns besser einen Pool für den Garten. Mein Kreislauf ist das einzige, was nicht ganz mitspielt. Ich trage jetzt schon täglich Stützstrümpfe, so kriege ich das gut in den Griff, aber besonders angenehm ist das natürlich nicht, v.a. je wärmer es wird.
Vor rund 20 Wochen haben wir das Baby empfangen dürfen, jetzt sind es noch rund 20 Wochen bis wir unser Baby in unsere Arme empfangen dürfen. Es gibt noch einige Sachen, die ich in diesen 20 Wochen vorbereiten und üben möchte. Natürlich gehört dazu auch die Babyklamotten zu sortieren und wir stellen noch ein bisschen um. Aber die größte Vorbereitung brauche ich noch für meinen Körper und meine Seele. Vorbereitung für die zweite Geburt und das zweite Wochenbett mit Kleinkind. Mal schauen, ob ich noch einen richtigen Geburtsvorbereitungskurs mache, bisher mache ich nur einen Online Kurs und zwar diesen: A heavenly Welcome! Empfehlung! Auch ohne den Kurs zu kaufen gibt es tolle Infos und Videos auf der Webseite. Ich freue mich auf die 2. Hälfte dieser Schwangerschaft!
Jetzt feiern wir erstmal die 1. gute Hälfte der Schwangerschaft mit Vanilleeis und Himbeeren! ;)
Wer noch mehr lesen möchte:
Hier habe ich von Lous Halbzeit in der Schwangerschaft gebloggt :)
love,
anni
Sonntag, 26. April 2020
Wunderbare Neuigkeiten
Wir haben ganz wundervolle Neuigkeiten, denn wir erwarten wieder ein kleines großes Wunder!! Unser zweites Kind wird gerade liebevoll von unserem guten Schöpfer in meinem Bauch geformt. Für uns noch verborgen, doch für Gott schon so geliebt und vertraut!
Die Hälfte meiner zweiten Schwangerschaft ist schon vorbei und wir freuen uns sehr auf unser Septemberbaby! Und das Geschlecht haben wir uns dieses Mal auch verraten lassen...schaut am Ende des Eintrags, falls ihr es sehen wollt ;)
Die Schwangerschaft verlief bisher so unproblematisch und gesegnet, wie es nur sein kann. Ich habe zwar ein wenig Kreislaufbeschwerden, die ich aber sehr gut in den Griff bekomme. Das Baby strampelt schon fleißig in mir herum und scheint ziemlich aktiv und kräftig zu sein.
Auch dieses Mal haben wir uns für eine Hausgeburt entschieden und ich werde von einer ganz lieben Hebamme auch schon in der Vorsorge betreut. Lediglich die 3 Ultraschalle machen wir bei der Frauenärztin (die nicht sehr glücklich über diese Entscheidung ist! ;) doch dazu kann ich gern ein ander Mal mehr erzählen).
Wir danken Gott für dieses neue Leben, das entstehen darf. Kinder sind wirklich ein Segen des Herrn!
Wenn Interesse an der Geburtsvorbereitung und Co besteht, nehme ich euch gerne mit hinein. Jetzt, wo ich kein Instagram mehr habe (auch das ist ein anderes Thema) kann ich euch gerne hier ein wenig erzählen. Dann wünsche ich mir aber hier eine Bestätigung als Kommentar :)
love,
anni
Die Hälfte meiner zweiten Schwangerschaft ist schon vorbei und wir freuen uns sehr auf unser Septemberbaby! Und das Geschlecht haben wir uns dieses Mal auch verraten lassen...schaut am Ende des Eintrags, falls ihr es sehen wollt ;)
| im 5. Monat |
Auch dieses Mal haben wir uns für eine Hausgeburt entschieden und ich werde von einer ganz lieben Hebamme auch schon in der Vorsorge betreut. Lediglich die 3 Ultraschalle machen wir bei der Frauenärztin (die nicht sehr glücklich über diese Entscheidung ist! ;) doch dazu kann ich gern ein ander Mal mehr erzählen).
Wir danken Gott für dieses neue Leben, das entstehen darf. Kinder sind wirklich ein Segen des Herrn!
Wenn Interesse an der Geburtsvorbereitung und Co besteht, nehme ich euch gerne mit hinein. Jetzt, wo ich kein Instagram mehr habe (auch das ist ein anderes Thema) kann ich euch gerne hier ein wenig erzählen. Dann wünsche ich mir aber hier eine Bestätigung als Kommentar :)
love,
anni
Sonntag, 18. November 2018
Ende & Anfang
Meine Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu. Mein Bauch ist eine schöne Kugel, aber viel Platz ist nicht mehr darin. Das Baby spüre ich sehr intensiv, wenn es seinen Po gegen meine Bauchdecke drückt oder seine Füßchen bewegt. Ich spüre, wie es sich weiter nach unten ins Becken gräbt.
Und langsam wird mir bewusst: mir steht ein Abschied bevor. Ein Abschied von meiner 1. Schwangerschaft. So lange habe ich dieses Baby im Bauch getragen und genau dort ist es mir jetzt auch so vertraut. Ich weiß, wann die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es sich bewegt, ich weiß, wie es sich anfühlt, ich habe mich an meinen neuen Körper gewöhnt und freue mich an ihm.
Und bald ist das vorbei.
Auf den neuen Anfang freue ich mich natürlich! Das Baby, das mir im Bauch so vertraut ist, werden wir endlich auf den Arm nehmen können und richtig kennen lernen.
Wird es mir weiterhin so vertraut sein?
Ich bereite mich auf die Geburt vor.
Die Babyklamotten sind gewaschen und sortiert, die Stoffwindeln liegen bereit und sind gefettet, dass sie dicht sind.
Ich häkle und stricke für mein Winterbaby.
Die Federwiege hängt.
Jeden Tag gehe ich spazieren.
Ich trinke eine Kräuterteemischung aus Hirtentäschel, Himbeerblätter, Verbenae und Frauenmantel.
Ab nächster Woche kommen noch Sitzbäder mit Heublüten dazu.
Und natürlich die Dammmassage.
Das Zimmer und der Geburtspool brauchen noch ein paar Handgriffe.
Ich höre den Podcast "Die friedliche Geburt" von Christin Graf, um mehr über den Ablauf einer Geburt zu verstehen und lese im Buch "Babybauchzeit" von Nora Imlau und Sabine Pfützner. So kann ich mich einstimmen, auch auf andere Geburtsmöglichkeiten einlassen und bin vorbereitet.
Und ich erzähle meinem Baby davon, dass es bald in meine Arme darf. Dass es aus dem Bauch raus darf wir uns dann besser kennen lernen können. Dass wir ganz viel kuscheln werden.
Und ich freue mich darauf; auf die Geburt, auf das Kennenlernen, auf die ersten Wochen.
Bald darfst du kommen, Baby. Lass dir die Zeit, die du brauchst. Ich warte auf dich.
love, anni
Und langsam wird mir bewusst: mir steht ein Abschied bevor. Ein Abschied von meiner 1. Schwangerschaft. So lange habe ich dieses Baby im Bauch getragen und genau dort ist es mir jetzt auch so vertraut. Ich weiß, wann die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es sich bewegt, ich weiß, wie es sich anfühlt, ich habe mich an meinen neuen Körper gewöhnt und freue mich an ihm.
Und bald ist das vorbei.
Auf den neuen Anfang freue ich mich natürlich! Das Baby, das mir im Bauch so vertraut ist, werden wir endlich auf den Arm nehmen können und richtig kennen lernen.
Wird es mir weiterhin so vertraut sein?
Ich bereite mich auf die Geburt vor.
Die Babyklamotten sind gewaschen und sortiert, die Stoffwindeln liegen bereit und sind gefettet, dass sie dicht sind.
Ich häkle und stricke für mein Winterbaby.
Die Federwiege hängt.
Jeden Tag gehe ich spazieren.
Ich trinke eine Kräuterteemischung aus Hirtentäschel, Himbeerblätter, Verbenae und Frauenmantel.
Ab nächster Woche kommen noch Sitzbäder mit Heublüten dazu.
Und natürlich die Dammmassage.
Das Zimmer und der Geburtspool brauchen noch ein paar Handgriffe.
Ich höre den Podcast "Die friedliche Geburt" von Christin Graf, um mehr über den Ablauf einer Geburt zu verstehen und lese im Buch "Babybauchzeit" von Nora Imlau und Sabine Pfützner. So kann ich mich einstimmen, auch auf andere Geburtsmöglichkeiten einlassen und bin vorbereitet.
Und ich erzähle meinem Baby davon, dass es bald in meine Arme darf. Dass es aus dem Bauch raus darf wir uns dann besser kennen lernen können. Dass wir ganz viel kuscheln werden.
Und ich freue mich darauf; auf die Geburt, auf das Kennenlernen, auf die ersten Wochen.
Bald darfst du kommen, Baby. Lass dir die Zeit, die du brauchst. Ich warte auf dich.
love, anni
Donnerstag, 8. November 2018
Die Liebe zu dem Baby in meinem Bauch
Als es im April dann tatsächlich so weit war, war es ganz anders, als ich mir vorgestellt habe. Keine Schmetterlinge im Bauch und dass da ein Baby drin sein sollte konnte ich genau so wenig glauben. Schließlich fühlte ich nichts. Keine Tritte und keine "Liebe".
Darüber unterhielt ich mich in Neuseeland mit meiner Freundin Dani von der Base, die letzten Januar ein Baby bekommen hat. Sie hinterfragte mein Bild von Liebe.
Was bedeutet Liebe?
Liebe ist kein romantisches Gefühl. Liebe gibt. Liebe opfert sich. Liebe stellt das Wohl des Anderen über das Eigene. Ohne etwas zu erwarten.
Und das ist es, was junge Mamas am Anfang ihrer Schwangerschaft tun: obwohl sie den Menschen noch nicht einmal kennen, für den sie die Übelkeit und was sonst noch so im Körper passieren mag aushalten, ertragen sie alles und stellen ihren eigenen Körper und das Wohlbefinden hinten an.
Unser Bild von Liebe ist so verdreht. Ich will mich mehr der Definition aussetzen, die Gott für Liebe hat, als die von Menschen oder von Hollywood.
Das Baby in meinem Bauch, das ich noch nicht kenne, aber schon liebe, zeichnet mir ein ganz neues Bild von Liebe. Es eröffnet mir einen Aspekt, den ich bis jetzt noch nicht kannte.
Mutterliebe. Vaterliebe. Gottes Herz für uns.
Danke, mein Baby.
Und für dich, falls du noch am Anfang ihrer Schwangerschaft bist und vielleicht ähnlich wenig fühlst, wie ich es tat: ab da, wo ich mein Baby gespürt habe, wurde es viel einfacher und besser. Vieles, was ich erwartet und gelesen habe, erlebe ich genau so jetzt am Ende der Schwangerschaft. Lass dir und deinem Baby Zeit!
love, Anni
Sonntag, 9. September 2018
Gott, was denkst du über...die Geburt?
Je mehr Bücher und Artikel ich zum Thema Hausgeburt und schmerzfreie Geburt lese, desto mehr fällt mir auf, dass die Autoren für das Unverständnis hierfür in unserer Gesellschaft oft als einen der Gründe anführen, dass das christliche Weltbild nur eine schmerzvolle Geburt zulässt. Denn schließlich wird schon im 3. Kapitel der Bibel erwähnt, dass eine Geburt schmerzhaft sein soll. Und zwar als Strafe dafür, dass Eva von der Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen hat. Eine weitere Konsequenz dafür ist die „Vertreibung aus dem Paradies“, also dass die Menschen nicht mehr in ständiger Gemeinschaft mit Gott leben konnten. Denn Gott ist heilig und Sünde kann nicht in seiner Heiligkeit sein. Die alttestamentliche Ära begann, in der die Menschen mit ihren Opfern ihre Sünden vor Gott bereinigen mussten. Doch vor 2000 Jahren hat sich das geändert. Jesus wurde zum Fluch (und hat ihn damit gebrochen) und zum endgültigen Opfer, und obwohl wir auf der Erde und nicht im Paradies leben, können wir durch den Heiligen Geist in Gemeinschaft mit Gott leben und durch Jesu Opfer sind wir rein vor Gott.
Gilt es also noch, dass wir unter Schmerzen gebären müssen?
Dass es weh tun wird, stelle ich nicht in Frage. Aber ich bin überzeugt, dass es mit der richtigen Technik und Atmosphäre, Vorbereitung und Einstellung und noch weiteren Faktoren, definitiv Schmerzen sind, die aushaltbar sind. Die ohne Medikamente oder medizinische Eingriffe ausgehalten werden können.
Aber will Gott das überhaupt?
Wir dürfen aus der Kraft Gottes leben. Auch als Frauen. Auch unter der Geburt.
Schon im alten Testament lesen wir (trotz Fluch), dass Gott unser Leiden in Freude verwandeln will (z.B. Psalm 30,11-13).
Zudem hat Gott uns den Heiligen Geist geschenkt, der nicht mehr nur ausgewählt auf Propheten kommt, sondern in jedem Christen lebt.
Mit den Früchten (Auswirkungen) und der Kraft des Heiligen Geistes in mir, habe ich keine Zweifel daran, dass ich mein Baby gut auf die Welt bringen kann und das auch ohne dabei von Schmerzen völlig überwältigt zu werden.
Ich denke nicht, dass Gott sich wünscht, dass jede Geburt möglichst schmerzhaft ist. Ich denke, dass er uns für eine möglichst angenehme und schmerzarme Geburt ausrüsten will, soweit das mit unserem menschlichen Körper eben möglich ist.
Ich gehe in das letzte Schwangerschaftstrimester und die Geburt mit Geschenken von meinem himmlischen Papa:
Liebe, Frieden, Kraft, Freude, Selbstbeherrschung, Geduld, Güte, Sanftmut, Vertrauen.
love, anni
Freitag, 31. August 2018
Geburtsgedanken
Die Geburt ist gefühlt noch ewig weg, aber ich beschäftige mich schon länger damit. Auch vor meiner eigenen Schwangerschaft habe ich mich dafür interessiert und auf youtube Hausgeburtsvideos angeschaut. Als ich am Anfang der Schwangerschaft ein Geburtsvideo anschaute, traf es mich plötzlich schlagartig: Ich habe tatsächlich ein Baby im Bauch und das muss irgendwie rauskommen! Eine leichte Panik stieg in mir auf.
Dann habe ich das Buch "Meisterin der Geburt" von Jobina Schenk gelesen und viele hilfreiche Tipps daraus gezogen. Es ist relativ esoterisch, aber ich habe einfach das für mich rausgezogen, was für mich gut war. Ich bin auch nicht gegen Kontrollen in der Schwangerschaft, Ultraschalls, Blutproben etc. Aber ich bin für mehr Selbstbestimmung, weniger Angstmachen und dafür lieber mehr auf sich selbst, den eigenen Körper und den des Babys hören und schon in der Schwangerschaft Verbindung aufbauen und Mutterinstinkt wachsen lassen.
Besonders inspirierend finde ich den Grundgedanken, dass Geburt natürlich ist und mein weiblicher Körper dafür ausgestattet ist, es allein zu schaffen.
Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass wir nicht nur das Selbstbewusstsein dafür verlieren, sondern auch das Wissen darum. Beispielsweise die Medizinbranche, die leider nicht darauf ausgerichtet ist, Menschen zu helfen, sondern den eigenen finanziellen Vorteil sieht oder die Filmindustrie, die auf diesen Zug aufspringt und Geburten möglichst dramatisch mit viel Schmerz und noch mehr Blut darstellt. Die Kirche (Kirche, die Institution! nicht zwangsläufig das gleiche wie die Gemeinde!) hat leider nicht gerade einen positiven Part gespielt, mit der mittelalterlichen Verfolgung von Hebammen und generell dem Frauenbild. Als Adam und Eva sündigen, ist die Konsequenz, dass Eva unter Schmerzen gebären wird. Damit will ich mich in einem anderen Post genauer auseinander setzen.
Wie Geburten in Krankenhäusern ablaufen, die Hebammensituation und wie hoch die Kaiserschnittrate (1/3) in Deutschland ist, finde ich einfach nur traurig.
Wir planen daher eine Hausgeburt. Denn da finde ich den größten Raum für Selbstbestimmung, Selbstliebe und einen Start für mein Baby, wie ich ihn mir vorstelle. Zuhause. In Liebe, Geborgenheit und ohne Stress ankommen.
Mit Gottes Hilfe hat meine Mama für mich eine Hausgeburtshebamme gefunden, die wir im Oktober kennen lernen.
Die Vorteile einer Hausgeburt liegen für mich auf der Hand.
Ich kann mein Kind zuhause gebären. Also warum sollte ich ins Krankenhaus?
Wir können selbst bestimmen, was wir wann machen wollen, wie ich ich bewegen will.
Ich habe weniger Hemmungen ich selbst zu sein, wenn ich mich zuhause fühle. Ich kann besser loslassen, wenn es mir gut geht. Egal wie laut oder leise, wie nackt oder in welcher Position.
Ich muss mich mehr auf meine Stärke als Frau und meine Verbindung mit Tobias einlassen, ich bin auch überzeugt, dass Tobias dadurch mehr mit mir kooperieren kann.
Und mittlerweile ist es schon so normal für mich, dass wir unser Baby nicht im Krankenhaus zur Welt bringen, dass ich echt verwirrt bin, wenn ich von Kliniktaschen etc. lese ;)
Meine anfängliche Panik, nachdem ich das Geburtsvideo gesehen hatte, hielt vielleicht 20 Minuten. Seitdem bin ich tiefenentspannt und freue mich sehr auf die Geburt. Ja, ich denke es wird Arbeit und es wird weh tun. Aber ich habe einen Plan, ich weiß, dass mein Körper die Geburt schaffen kann und ich habe den besten Partner für die Geburt, meinen Mann. Ich habe einen Ort für die Geburt gewählt, an dem ich ich sein kann und mich fallen lassen kann, wo ich die Kontrolle nicht einfach abgebe und auf Gott vertrauen kann.
Ich habe keinen Plan B. Wenn es nicht klappt, ist die Klinik nicht weit weg, aber darüber denke ich nicht aktiv nach. Meinen Geburtsplan kann ich theoretisch an jedem Ort umsetzen. Ich fühle mich vorbereitet und ich freue mich so darauf, Und dann natürlich darauf, unser Baby kennenzulernen, seinen Namen auszuwählen, Familie zu sein. Gottes Vaterherz auf neue Weise und tiefer verstehen zu können. Das wird gut. Es ist nicht egal, wie wir geboren werden. Weder für die Kinder, noch für die Mütter und die Familie.
Das wichtigste ist: Wir haben unser Baby in Liebe empfangen und es soll in Liebe geboren werden. Egal wo :)
love, anni
| mehr Freiheit, mehr Selbstliebe |
Besonders inspirierend finde ich den Grundgedanken, dass Geburt natürlich ist und mein weiblicher Körper dafür ausgestattet ist, es allein zu schaffen.
Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass wir nicht nur das Selbstbewusstsein dafür verlieren, sondern auch das Wissen darum. Beispielsweise die Medizinbranche, die leider nicht darauf ausgerichtet ist, Menschen zu helfen, sondern den eigenen finanziellen Vorteil sieht oder die Filmindustrie, die auf diesen Zug aufspringt und Geburten möglichst dramatisch mit viel Schmerz und noch mehr Blut darstellt. Die Kirche (Kirche, die Institution! nicht zwangsläufig das gleiche wie die Gemeinde!) hat leider nicht gerade einen positiven Part gespielt, mit der mittelalterlichen Verfolgung von Hebammen und generell dem Frauenbild. Als Adam und Eva sündigen, ist die Konsequenz, dass Eva unter Schmerzen gebären wird. Damit will ich mich in einem anderen Post genauer auseinander setzen.
Wie Geburten in Krankenhäusern ablaufen, die Hebammensituation und wie hoch die Kaiserschnittrate (1/3) in Deutschland ist, finde ich einfach nur traurig.
Wir planen daher eine Hausgeburt. Denn da finde ich den größten Raum für Selbstbestimmung, Selbstliebe und einen Start für mein Baby, wie ich ihn mir vorstelle. Zuhause. In Liebe, Geborgenheit und ohne Stress ankommen.
Mit Gottes Hilfe hat meine Mama für mich eine Hausgeburtshebamme gefunden, die wir im Oktober kennen lernen.
Die Vorteile einer Hausgeburt liegen für mich auf der Hand.
Ich kann mein Kind zuhause gebären. Also warum sollte ich ins Krankenhaus?
Wir können selbst bestimmen, was wir wann machen wollen, wie ich ich bewegen will.
Ich habe weniger Hemmungen ich selbst zu sein, wenn ich mich zuhause fühle. Ich kann besser loslassen, wenn es mir gut geht. Egal wie laut oder leise, wie nackt oder in welcher Position.
Ich muss mich mehr auf meine Stärke als Frau und meine Verbindung mit Tobias einlassen, ich bin auch überzeugt, dass Tobias dadurch mehr mit mir kooperieren kann.
| mehr Vertrauen, mehr Liebe, tiefere Verbindung |
Und mittlerweile ist es schon so normal für mich, dass wir unser Baby nicht im Krankenhaus zur Welt bringen, dass ich echt verwirrt bin, wenn ich von Kliniktaschen etc. lese ;)
Meine anfängliche Panik, nachdem ich das Geburtsvideo gesehen hatte, hielt vielleicht 20 Minuten. Seitdem bin ich tiefenentspannt und freue mich sehr auf die Geburt. Ja, ich denke es wird Arbeit und es wird weh tun. Aber ich habe einen Plan, ich weiß, dass mein Körper die Geburt schaffen kann und ich habe den besten Partner für die Geburt, meinen Mann. Ich habe einen Ort für die Geburt gewählt, an dem ich ich sein kann und mich fallen lassen kann, wo ich die Kontrolle nicht einfach abgebe und auf Gott vertrauen kann.
| Mini Kiwibaby im Bauch, aber die Jacke geht noch zu :) |
Das wichtigste ist: Wir haben unser Baby in Liebe empfangen und es soll in Liebe geboren werden. Egal wo :)
love, anni
Dienstag, 14. August 2018
Halb(Kugel)Zeit
Ich bin jetzt in der 24. Schwangerschaftswoche, also ist schon ein bisschen mehr als die Hälfte der Schwangerschaft vorbei.
Und ich bin so dankbar für diese Schwangerschaft.
Und ich bin so dankbar für diese Schwangerschaft.
Denn ich fühle mich großartig, vielleicht sogar besser, als vor der Schwangerschaft.
Ich fühle mich weiblich, wohl mit meinem Körper und in meiner Bestimmung. Ich weiß, dass es die richtige Zeit ist, dass Gott uns dieses Kind schenkt.
Ich habe keine Angst und ich freue mich auf die Geburt. Wir planen eine Hausgeburt bei meinen Eltern zuhause. Ich bin gespannt, meine Hebamme im Oktober kennen zu lernen und bin so dankbar, dass wir einen Platz bei ihr bekommen haben!
Gelüste habe ich kaum. Worauf ich wirklich Lust habe ist frisches Obst und das habe ich hier an der Base genügend, Äpfel, Birnen, Orangen, Bananen und Kiwis gibt es immer kostenlos. Leider habe ich auch Lust auf Cola, was ich aber so viel wie möglich vermeide, ab und zu gönne ich mir aber etwas. Außerdem hat meine liebe Mama mir Ahoj-Brause geschickt, da ich darauf so eine große Lust hatte. Und ich freue mich auf Mamas Spinatlasagne! Und Brot, Brezeln, deutsches Essen...wobei das nicht nur mit der Schwangerschaft zusammenhängt.
Ich brauche mehr Schlaf und Erholung als sonst und auch sonst fühlt sich mein Körper nicht immer ganz gut. Ich schnaufe beim Berg hoch laufen wie eine Dampflok; mein Baby liegt mir so auf den Lungen und auf dem Magen, dass ich wenig Hunger habe und keine Luft zum Berge hochlaufen oder im Stehen Singen oder lange Texte vorlesen.
Letzte Woche hatte ich an einem Tag das Gefühl, das Baby möchte umziehen und noch weiter in mich reinkriechen. Ist es tatsächlich auch. Meine Gebärmutter ist nun gut 2 cm höher als vorher. Der Umzug war irgendwie nicht so angenehm für mich. Aber es waren nur ein paar Stunden Ziehen und Stechen.
Die Lieblingsseite von meinem Baby ist meine rechte Seite, es vergräbt seinen Kopf gern in der Plazenta, das hat es zumindest während dem Ultraschall gemacht.
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| 21. SSW |
Ich habe unser Baby das erste mal in der 18. Schwangerschaftswoche (17+4) gespürt. Tobias hat es ungefähr in der 22. Woche gespürt, aber erst jetzt ist es richtig gut von außen spür- und sichtbar. Die Tritte von meinem Baby in meinem Bauch zu spüren ist eins der schönsten Gefühle, die ich kenne. Eigentlich ist es wie ein Anstupsen von innen, jetzt wird es immer mehr auch ein richtiges Entlangstreichen und Kicken, je nach dem wie das Baby sich bewegt.
Ich spreche übrigens von dem "Baby" da wir uns mit dem Geschlecht überraschen lassen wollen. Das war ein langer Entscheidungsprozess, aber wir finden es schön so. Es ist in meinen Gedanken auch einfach ein Baby, ohne ein spezifisches Geschlecht. Einfach mein Kind.
Das Geschlecht herauszufinden gibt dann während der Geburt vielleicht nochmal mehr Ansporn ;)
Unsere Hebamme Tertia betreut uns wunderbar, alle vier Wochen haben wir einen Termin bei ihr.
Ich bin fleißig am Stricken, auf instagram zeige ich da immer ein bisschen mehr Einblicke. Ein Jäckchen ist schon fertig und bei der ersten Hose fehlen nur noch 2 cm Bündchen am Bein. Wir wollen unser Baby in natürliche Materialien hüllen, der sanften Babyhaut und der Umwelt zuliebe. Also Wolle, Baumwolle etc. Hier in Neuseeland habe ich Schaf- und Alpakawolle gekauft, von Bauernhöfen, die wir selbst besucht haben. Und auch beim Spielzeug etc. wollen wir möglichst auf Plastik verzichten. Außerdem werden wir mit Stoffwindeln wickeln.
Wenn du einen Blick auf unsere Wunschliste werfen willst: tadaaa
Eigentlich wollten wir keine Amazon Wunschliste, aber die anderen Anbieter haben mich leider nicht wirklich überzeugt.
So, das reicht erstmal. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt mir doch und ich greife sie gerne im nächsten Post auf! :)
love, anni
Montag, 13. August 2018
Mamaglucke
Heute morgen beim Frühstück hatten wir eins dieser „es ist viel zu früh und deshalb denken wir über komische Dinge nach“ Gespräche.
Einer der am Tisch sitzenden fragte, warum Hühner Eier ausbrüten wollen, obwohl sie ja eigentlich wissen müssten, dass das Ei nicht befruchtet wurde.
Ich überlegte kurz, streichelte über mein „Küken“ und sagte, dass die Hühnermamas wahrscheinlich alles probieren, das in ihrer Macht steht, dass es ihrem Baby gut geht.
Genau so wie ich.
In meiner "Zeit mit Gott" erinnerte Gott mich daran, was ich gestern im Lobpreis für Gedanken hatte. Wir haben das Lied Reckless Love von Cory Asbury gesungen.
In der Bridge heißt es:
There's no shadow you won't light up
Mountain you won’t climb up
Coming after me
There's no wall you won't kick down
Lie you won't tear down
Coming after me
(deutsch etwa:
"Es gibt keinen Schatten, den du nicht hell machst und keinen Berg, den du nicht überwindest, um mir nachzukommen. Es gibt keine Wand, die du nicht einreißt und keine Lüge, die du nicht zerschmetterst, um mir nachzukommen")
Ich werde nicht jeden Berg aus dem Weg räumen können. Ich werde nicht jede Lüge vernichten können.
Ich kann mein Baby nicht vor der Welt beschützen.
Es wird verletzt werden, körperlich und seelisch und es wird schlimme Erfahrungen machen.
Aber es wird auch Gott kennenlernen. Und Gott möchte für unser Kind genau das sein, was ich nicht sein kann. Immer da. Immer nah. Eine lebenslange Herzensbeziehung. Beschützer. Vater. Mutter. Heiler. Versorger. Freund. Liebhaber. Und noch so viel mehr.
Es gibt keinen Berg, den Gott nicht aus Liebe für seine Kinder überwinden würde. Nichts kann dich von Gottes Liebe trennen, mein Baby.
Ich hoffe, dass mein Kind das erfahren wirst.
Ich hoffe, dass mein Kind das erfahren wirst.
Und das gilt auch für DICH. Und für dein Kind! Für deinen Partner, für deine Mutter...gib deine Sorgen ab und versuch nicht, das Huhn zu sein, das auf den unbefruchteten Eiern sitzt. Du kannst das Unmögliche nicht alleine möglich machen. Aber alle Dinge sind möglich, dem der glaubt! (Markus 9,23)
Love, anni
Dienstag, 7. August 2018
Schwanger in Neuseeland
Hallo ihr Lieben,
Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich auf den Cookinseln herausgefunden habe, dass ich schwanger bin.
Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich auf den Cookinseln herausgefunden habe, dass ich schwanger bin.
Den Großteil meiner Schwangerschaft verbringe ich in Neuseeland. Darüber möchte ich ein bisschen berichten, da einige Fragen dazu aufkamen.
Eine Hebamme kann man ganz einfach auf einer nationalen Internetseite finden, wo einem direkt ein Bild, ein kurzer Lebenslauf und die Verfügbarkeit für den Geburtszeitraum angezeigt wird.
Ich habe von dieser Homepage nichts gewusst und meine Hebamme in einem Schwangerschaftsberatungszentrum gefunden. Tertia kommt aus Südafrika und ist so eine liebenswerte und herzliche Frau, ich habe das Gefühl, ich bin die erste und einzige Schwangere, die sie betreut, weil sie sich über alles so mit mir freut.
Durch die Betreuung durch eine Hebamme ist die Vorsorge sehr ungezwungen und natürlich, es gibt keine vaginalen Untersuchungen oder sonstige Späße. Alle 4 Wochen treffen wir uns, mein Eiweißgehalt im Urin und Gewicht werden kontrolliert und die Herztöne des Babys abgehört. Es ist ein lockeres Treffen, bei dem wir in einem ungezwungenen Gespräch Informationen über Schwangerschaft und Geburt bekommen und Fragen stellen können.
Für Ultraschalls und Blutuntersuchung überweist meine Hebamme mich an separate Praxen. Alles ist sehr unkompliziert und alle sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Außerdem gibt es hier in jeder Stadt eine Art Mutterkindzentrum, die heißen „Plunket“ und sind dann nach der Geburt auch kostenlose Anlaufstellen.
Da meine Schwangerschaft komplikationslos ist, weiß ich leider auch nicht viel mehr als das, aber vielleicht beantwortet das ja schon ein paar Fragen :)
love,
anni
Da meine Schwangerschaft komplikationslos ist, weiß ich leider auch nicht viel mehr als das, aber vielleicht beantwortet das ja schon ein paar Fragen :)
love,
anni
Mittwoch, 18. Juli 2018
Gott kennt mein Baby - Psalm 139
Seit ich bei YWAM bin weiß ich nicht nur über die Kraft unserer Worte, sondern habe sie erlebt und bin davon überzeugt.
Die Bibel sagt dazu in Sprüche 18,21: "Worte haben Macht: Sie können über Leben und Tod entscheiden. Wer sich gerne reden hört, muss mit den Folgen leben."
Aber unsere Worte haben auch im spirituellen Raum Kraft: durch sein Wort erschafft Gott die Welt; Jesus heilt Kranke, sogar aus der Ferne (Matthäus 8,8) und stillt den Sturm durch sein Wort, er bringt Dämonen zum Schweigen und richtet sein Wort an Ausgestoßene und Frauen um ihnen Heilung und Wertschätzung zu bringen.
Darum ist es mir jetzt schon wichtig, auch wenn das Baby noch im Bauch ist, welche Worte ich über es ausspreche. Worte können Berge versetzen :) (Markus 11,23).
Welche schöneren, liebenderen, bedingungsloseren Worte könnte es geben, als einen Liebesbrief. Ein Liebesbrief von Gott an uns als seine Kinder steht in Psalm 139. Diesen Psalm lese ich meinem Kiwibaby vor, auch obwohl es noch in meinem Bauch ist, meine Stimme kann es bereits hören. Und ich mache der unsichtbaren Welt klar: mein Baby wird von Gott wundervoll "gestrickt" (das finde ich so schön in der englischen Übersetzung) und niemand darf da "reinpfuschen". Und da es verschiedene Übersetzungen gibt und manches für ein Baby etwas angepasst werden kann, habe ich eine eigene Version aus verschiedenen Übersetzungen zusammengeschrieben :) Diese teile ich gerne mit euch, dass ihr sie auch über eure Kinder aussprechen könnt :)
Love, anni
Mein Kind,
Unser Gott weiß alles, was es über dich zu wissen gibt. Er sieht jede Bewegung deines Herzens und deines Körpers. Bevor du einen Gedanken denken kannst, kennt der Herr ihn schon. Gott ist auch mit deinem intimsten vertraut, er liest dein Herz wie ein offenes Buch. Noch bevor du überhaupt reden kannst, weiß er genau was du sagen willst und wirst.
Er kennt schon jetzt jeden Schritt, den du einmal tun wirst. Erst an meiner Hand und dann immer selbstständiger und weiter weg von mir. Aber niemals weit weg von Gott. Denn von allen Seiten umgibt der Herr dich und hält seine schützende und liebende Hand über dir.
Dass unser Herr Jesus dich schon jetzt so genau kennt, besser als ich, ist unbegreiflich, zu hoch, ein unergründliches Geheimnis. Selbst wenn du dich manchmal lieber verstecken willst, gibt es keinen Ort, den Gott nicht sieht. Egal ob du hoch in den Himmel fliegst wie ein Flugzeug, er ist da! Egal ob du dich unter der Erde verstecken willst, auch dort ist er. Wenn du mit Flügeln in den Sonnenaufgang im Osten fliegst, ist Gott dein Vater dort. Im strahlenden Sonnenuntergang im Westen wartet dein Papa schon mit ausgebreiteten Armen auf dich um dich aufzufangen, zu stärken und zu führen.
Für Gott ist selbst die dunkelste Nacht so hell wie der Tag, weil Jesus selbst das Licht ist und mit seiner Gegenwart Licht in deine Dunkelheit bringen wird.
Gott schafft dich gerade - deinen Körper und deine Seele, der Vater gibt dir deine Identität und seinen Geist, während du in meinem Bauch wächst.
Herr wir danken dir, dass du unser Kind so wunderbar und einzigartig, so komplex und wunderbar gemacht hast! Deine Schöpfung ist immer großartig!
In meinem Bauch wächst dein kleiner Körper, jeder Knochen und jedes Organ fügt der Schöpfer kunstvoll zusammen und gibt dir Leben aus mir zwei klitzekleinen Zellen, eine von Mama und eine von Papa. Keiner sieht dich in meinem Bauch, deinem geheimen Ort, aber Gott bist du nicht verborgen.
Gott sieht schon die Person, die du einmal sein wirst, obwohl dein erster Tag auf der Erde noch nicht da ist.
Jeden Moment denkt Gott an dich, noch öfter als ich. Wie wertvoll ist es, dass der Heilige Geist schon jetzt für dich betet und dich erfüllen möchte. Gottes Gedanken über dich sind zahlreicher als der Sand am Meer.
Ich lade dich ein, Gott: durchforsche mich und mein Kind, Heiliger Geist. Sieh mir ins Herz und prüfe meine Gedanken und Gefühle, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden. Dann überführe mich und hole mich und mein Kind auf den ewigen und herrlichen Weg zurück, der in deine Arme führt.
Psalm 139
(The Passion Translation, ESV, Hoffnung für Alle und ein bisschen Annika 😉)
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